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Ferrum citricum oxydatum. Eisencitrat.
Darstellung. Wie bei Ferrum citricum oxydatum (S. 51)angegeben, bereite man sich eine Lösung von zitronen-saurem Eisenoxyd, aus 100 g Eisenchloridlösung, 100 gAmmoniakflüssigkeit und 36 g Zitronensäure.
In der filtrierten Lösung werden 18 g Zitronensäure ge-löst, hierauf gibt man noch so viel Ammoniakflüssigkeithinzu, bis die Lösung deutlich alkalisch reagiert,dampft die Flüssigkeit bei einer 50° nicht übersteigendenTemperatur bis zur Sirupsdicke ein und trocknet sie aufGlasplatten, wie bei Ferrum citricum oxydatum und Chini-num ferro-citricum angegeben, aus. Man fülle die abge-schabten Lamellen sof ort in das gut ausgetrocknete Stand-gefäß (s. unten).
Chemischer Vorgang. Das Ammoniak gibt mit der Zitronen-säure neutrales Ammoniumzitrat C 3 H 4 (OH)(COONH 4 ) 3 , so daßFerriammoniumcitrat als ein Gemisch dieses Salzes mit Ferricitrat(S. 51) aufzufassen ist.
Eigenschaften. Das Präparat bildet hygroskopische,grünlich-braunrote Blättchen, beim Erhitzen unter Ent-wicklung von Ammoniak verkohlend; als Rückstandhinterbleibt Eisenoxyd; es enthält 13,4—14,5% Fe . Eslöst sich leicht in Wasser, die Lösung rötet blaues Lackmus-papier; Ammoniak fällt kein Eisenhydroxyd (vgl. S. 52),Kalilauge dagegen fällt Eisenhydroxyd aus.
Priilung. Auf Chloride, Ferrosalze, Weinsäure und Al-kalic arbonate, wie Ferrum citricum oxydatum (S. 62). Be-stimmung des Eisengehaltes wie beim Ferrum citricum oxydatum,s. Bd. III.
Ferrum citricum oxydatum. Eisencitrat.
C 3 H 4 (OH)(COO) 3 Fe+3H 2 0; Mol.-Gewicht 298,96.Gehalt an Fe 19,0—20,1%.Ausgangsmaterial:100g Liquor Ferri sesquichlorati; enthaltend 10% Fe.