Ferrum citricum ammoniatum. Ferri-Ammoniumcitrat. 49
FeC0 3 + 2 HCl = FeCl 2 + C0 2 + H 2 0;Fe(0H) 3 + 3HCl = FeCl 3 + 3H 2 0 .4FeCl 8 + 3K 4 Fe(CN) 6 = Fe 4 [Fe(CN) 6 ] 3 + 12 KCl;
Berlinerblau
3FeCl 2 + 2K 3 Fe(CN) 6 = Fe 3 [Fe(CN) 6 ] 2 + 6KCl.
Turnbullsblau
Ein braun gewordenes Präparat, das mit Salzsäure nurwenig mehr aufbraust, ist verdorben. Sonnenlicht beför-dert die Haltbarkeit.
Prüfung. Die mit Hilfe einer möglichst geringen Menge Salz-säure hergestellte Lösung in Wasser (1:50) darf durch Barium-nitratlösung höchstens schwach getrübt werden (Schwefel-säure).
Na 2 S0 4 + Ba(N0 3 ) 2 = BaS0 4 + 2NaNO„.
(«ehaltsbestimmung. Über die Ausführung s. Bd. III. Hat manz. B. in 1 g des 90 g wiegenden Gemisches 0,105 g Fe = 10,5% Fegefunden, so sind, will man ein Präparat von 9,5% Fe erhalten, dienoch vorhandenen 89 g nach der Gleichung
9,5 : 10,6 = 89 : xauf x = 98,3 g mit Zucker zu verdünnen; wünscht man ein Prä-parat von genau 10%, sind die 89 g nach der Gleichung:
10 : 10,5 = 89 : xauf x = 93,4 g zu verdünnen.
Stöchiometrische Aufgaben. 1. Wieviel Gramm Eisen enthalten60 g Ferrosulfat und wieviel Gramm Natriumbicarbonat sind theo-retisch zur Zersetzung von 50 g Ferrosulfat erforderlich ? 2. Wie-viel Prozent FeC0 3 soll das Präparat enthalten?
Resultate s. S. 108.
Ferrum citricum ammoniatum.Ferri-Ammoniumcitrat.
Gehalt an Fe 13,4—14,5%.Ausgangsmaterial:100 g Liquor Ferri sesquichlorati;ca. 150 g Ammoniakflüssigkeit;54 g Zitronensäure.
Mannheim. Pharmazeutische Chemie. IV.