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2 (1854)
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Reagentien.

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ist das beste. Jedes Schwefeleisen hinterlasst beim Auflösen einen schwerenSchlamm von Doppeltschwefeleisen. Dieser Körper gehört eigentlich gar nichtunter die Reagentien, indem daraus erst eine Reagenz dargestellt wird. Mitgleichem Rechte könnte man auch die Lackmusstücke unter die Reagentien set-zen, weil man ohne sie doch kein Lackmuspapier machen kann.

25) Ferrum sulphuricum oxydulatum. Eisenvitriol.

Eine Lösung würde bald verderben.Entbehrlich.

26) Hydrargyrum bichloratum. Quecksilbersublimat.

In 19 Theilen destillirten Wassers gelöst.

Etwa als Reagenz auf doppelt kohlensaure Alkalien.

27) Liquor Ammoniaci hydrosulphurati. Schwefelwasserstoff-Schwefelaninioniuni.

Es wird bereitet wie reines Schwefelwasserstoffwasser, nur dass man durchAetzammoniak statt durch destillirtes Wasser absorbiren Jässt. Es wird ebensoim Keller und Laboratorium aufbewahrt, wie in Fig. 41 und Fig. 42 abge-bildet ist.

Empfindliches Reagenz auf Eisen, wenn andere Metalle nicht vorhanden sind.

28) Liquor Ferri sesquichlorati. Eisenchloridlösung.

Die officinelle unmögliche Flüssigkeit soll mit 4 Theilen Wasser verdünntwerden.

Reagenz auf Cyan, in Verbindung mit essigsaurem Natron auf Gerbestoff.

29) Plumbum aceticum. Bleizucker.

In 9 Theilen destillirten Wassers zu lösen.

Wenn die Lösung klar bleiben soll, muss sie einige Tropfen Acelum con-centratum vor dem Filtriren erhalten.

30) Spiritus Vini absolutus. Absoluter Alkohol.

Entbehrlich, und wegen der schwierigen Darstellung auch selten vorhanden.

31) Spiritus Vini alkoholisatus. Alkoholisirter Weingeist.Der officinelle. Als Lösungsmittel.

32) linctura Gallarum. Galläpfeltinctur.

Am besten löst man Tannin in Weingeist auf.

Reagenz auf Eisenoxyd, wenn man doppeltkohlensaures Natron zusetzt.

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