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2 (1854)
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231
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Radix Hellebori albi. Radix Hellebori nigri.

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mit einem verhärteten bräunlichen Safte gefüllten Höhlungen bräun-liche Wurzel, von dickem, zähem Holze, einein scharf bitteren, et-was gewürzhaften Geschmacke und gewürzhaften Geruch. DiePflanze wächst auf feuchten Wiesen, an Gräben und Zäunen inDeutschland; auch wird sie häufig in Gärten gebaut. Die Wurzelist im Herbste oder Frühjahr zu sammeln.

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Die Alantwurzel wird in Italien, Frankreich, England, Holland, Deutschlandund der Schweiz gesammelt; auch liier und dort wird die Pilanze cultivirt. HerGeruch der frischen Wurzel ist stark durchdringend und campheiarlig, Sie wirddeshalb am besten in Blechgefässen gut getrocknet aufbewahrt. Sie enthälteinen stärkemehlarligen Bestandteil, das Inulin, welcher von dieser Wurzel sei*ne n Namen erhalten hat, aber auch in andern Pflanzen vorkommt. Er gehörtn 'cht zu den wirksamen Besl andtheilen , indem er bei der Bereitung de« Extrac>tes geradezu ausgeschieden wird.

Syngenesia superflua, C). XIX, Ord. 2.

Radix Hellebori albi. Söeifje SHeöiMtrjel.

I 'eratntm album Linn. unb Verairum Lobelianum Bernhardt.Melanthaoeae.

Line walzen- oder kegelförmige, kurze, einen Zoll dicke Wur-zel (Knollstock), aussen schwärzlich, mit den Ansätzen der vielen^'geschnittenen Würzelchen besetzt, oben geringelt, innen schwam-mi g, weiss, von scharfem Geschmacke, gerieben heftiges Niesen er-regend. Die Pflanzen wachsen auf Wiesen in den Alpen und Vor-a lpen von Deutschland und der Schweiz. Bewahre mit Sorgfalt.

Die weisse Nieswuzel gehört zu den sehr heftig wirkenden Arzneistoffen.e wird nur im gepulverten Zustande angewendet, und zwar meistens äusserlich." e| m Stossen derselben muss sich der Arbeilende Mund und Nase mit einem'buchten Tuche oder einer Sehwammmaske verbinden. In der BogardusmühleW| rd sie ohne Beschwer gemahlen. Sie enthält Veratrin.

Polygamia Monoecia, Cl. XXIII, Ord. 1.

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Radix Hellebori nigri. <2d)vo<ir$e 9tte£nmr$e{.

Heüeboru« niger Linn. Ranunctdaceae.

Kine ästige, beinahe sechs Linien dicke Wurzel (Wurzelstock)von verschiedener Länge, mit sehr langen, oben angewachsenen,ein bis zwei Linien dicken, aussen bnum-schwiirzlicheii, innen weis-sen Würzelchen, von nicht scharfem Geschmacke. Man verwech-sele sie nicht mit den Wurzeln von Adonis vernalis und Helleborwviridis, die schwer zu unterscheiden sind; es sollen deshalb noch dietrockenen FuasfÖrmigen Blätter mit längliehen, an der Spitze leicht