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2 (1875)
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Oxymel Colchiei — Oxymel simplex.

Mel depuratum auf 2 Th. (1 Acetum Colchiei und 4 Melalbum zum spec. Gew. von 1,26 bei Siedehitze Franc.),und dem entsprechenden Geruch und Geschmack. SpecGew. 1,34 —1,35. Wird bei längerer Aufbewahrung dunk-ler und, namentlich bei Einwirkung des Lichtes, ärmeran Alkaloidgehalt. In gährendem Zustande durchausverwerflich. Ist mit Vorsicht anzuwenden, da, nach derGerm., zur Herstellung halb so viel Semen Colchiei er-forderlich ist, wie zu Tinctura und Vinum Colchiei.Aufbewahrung : im Kalten und Dunklen.

•J- Oxymel Scillae.

Syrupus Scillae, Syrup of Squill Brit. Oxymel scillitique

Franc. Oxymel scilliticum.

Germ. Austr. Helv. Neerl. Norv. Brit. Franc.

Klare , gelbbraune Flüssigkeit, erhalten durch Verdampfeneiner Mischung von 1 Th. Acetum Scillae (S. 241) und 2 Th.Mel depuratum auf 2 Th. (Germ., Austr., Neerl.), oder von1 und 3 auf 3 Th. (Norv.) oder von 1 mit 4 Mel albumzum spec. Gew. von 1,2 6 bei Siedehitze (Franc). DieHelv. löst 2 Th. Zucker in 2 Th. Acetum Scillae und3 Th. Mel depuratum im Wasserbade in einem verschlos-senen Gefäss; die Brit. löst 2 Th. Zucker in ziemlichgenau 1 Th. Acetum Scillae. Schmeckt im ersten Augen-blick sauer, dann süss, dann bitter. Spec. Gew. nachder Germ. 1,340 —1,350. Darf nicht trübe oder in Gäh-rung sein.

Aufbewahrung: im Kalten.

•J- Oxymel simplex.

Oxymel Brit. Oxymel simple Franc.Germ. Austr. Helv. Neerl. Brit. Franc.

Klare, gelbbraune Mischung von 1 Th. Acidum aceticumdilutum (vgl. S. 244) mit 40 Th. Germ., 19 Th. Helv.,20 Th. Neerl, 7% Th. gereinigtem Honig und 0,9 5 Th.Wasser Brit. Die Austr. verdampft 1 Th. Essig und