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Fungus Sambuci — Galbanum.
daselbst dünufilzigor und ocherfarbener, ungestielter Hut,getrocknet von knorpliger Consistenz, beim Einweichenin Wasser bedeutend aufschwellend, und dadurch vonanderen Pilzen, namentlich Polyporus versicolor und ad-ustus , leicht zu unterscheiden.
•J* Galbanum.
Gummi-resina Galbanum Norv.
Germ. Austr. Helv. Neerl. Norv. Brit. Franc.
Ferula erubescens Boissier.
Unregelmässige, erbsen- bis haselnussgrosse, einzelne oderzusammengeklebte, im Bruch gelbliche, wachsglänzende Körnervon blassgelber oder röthlicher oder bräunlichgelber Farbe;oder mehr oder minder weiche, grünliche oder blassbrauneStücke, welche zu Massen vereinigt sind, die im Bruch eineabwechselnd hellere oder dunklere Farbe zeigen; beim Kauenim Munde brennend; von bitterm Geschmack und stark balsa-mischem Geruch.
Nachdem Boissier seine Ferula erubescens selbst ge-strichen hat, kann dieselbe als Stammpflanze des Galba-num nicht weiter gelten. Es scheint auch, dass das Gal-banum in Körnern anderen Ursprunges ist, als die die-selben zusammenklebende Masse; letztere ist reicher anätherischem Oel, wurde daher von der Bor. VII bevorzugt,und nimmt durch Salzsäure nach Befeuchtung mit Spiri-tus nicht die schön violette Färbung an, wie die Körner.Die von allen Pharmakopoen, betonte grünliche Färbungdes Galbanums fehlt dem Ammoniakgummi. Schüttet manetwas gepulvertes Galbanum in ein Iieagensgläschen mitstarker Salzsäure von 1,16 —1,17 und erwärmt gelinde,so bildet sich alsbald eine dunkelrothe, emulsionsartigeFlüssigkeit, während gepulvertes Ammoniakgummi beigleicher Behandlung eine grünlichbraune, weit mindertrübe Flüssigkeit giebt; hierdurch lassen sich beide leichtund sicher unterscheiden.
Im Uebrigen muss das Galbanum von kräftigem Ge-ruch und Geschmack, von mechanischen Verunreinigungen