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Fungus Cynosbati — Fungus Sambuci. 693
Hundsrose sich bildende Auswüchse; sie sind rundlich,wallnussgross oder grösser, aussen dicht von zahlreichen,in einander gewebten, meist mehrfach verästelten, ge-kräuselten Fasern und Borsten bekleidet, die im frischenZustand schön grün und roth, nach dem Trocknen braunerscheinen; der Kern ist hornartig, bräunlich, mit zahl-reichen kleinen Höhlungen versehen, welche Insecten-Eier und Larven enthalten. Geschmack herbe.
•{• Fungus igniarius praeparatus.
Agaricus Chirurgorum Austr. Norv.
Agaric de Chene Franc. Boletus igniarius vel Chirurgorum.
Germ. Austr. Norv. Franc.
Polyporus fomentarius Fries.
Rothbrawie, sehr weiche, von der härteren Rinde und demHymenium befreite Platten, die nicht mit Salpeter getränktsein dürfen, beim Entzünden also ruhig, gleichmässig undohne alles Funkensprüben verglimmen.
•j* Fungus Laricis.
Agaric blanc officinal ou Polypore du Meleze Franc.
Germ. Franc.
Polyporus officinalis Fries (Boletus Laricis Linn.).
Leichte, schwammig -fasrige, zerreibliche, dabei aber zäheund schwierig zu pulvernde Stücke von gelblichweisser Farbe,beim Kauen zuerst von süsslichem, dann bitterm und scharfemGeschmack. Darf nur geschält angewendet werden; von In-secten angefressene Stücke sind zu verwerfen.
Die grossen, leichten, hellen Stücke von sehr bitte-rem Geschmack sind vorzuziehen; der Gehalt an in Al-kohol und Aether löslichem Harz muss mindestens 25 bis30 % betragen.
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Fungus Sambuci.
Auriculae Judae.Exidia Auricula Judae Fries, Peziza Auricula Linn.Ein dünner, kahler, schwarzbrauner und gefalteter,oben vertiefter, unten in der Mitte angewachsener und