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1 (1875)
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695
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I

Galbanum — Gallae. 695

soviel als möglich frei, in Alkohol zu ohngefähr % löslichsein, und mit Wasser mit Leichtigkeit eine weisse Emul-sion geben.

•}• Galbanum pulveratum.

Gomme Galbanum purifiee Franc.

Galbanum depuratum.

Germ. Helv. Neerl. Franc.

Ist in derselben Weise herzustellen und aufzubewahren,wie das Ammoniacum pulveratum (S. 303). Es ist gelb-lich oder grünlichweiss und giebt mit Wasser eine fastmilchweisse Emulsion, während das Ammoniakpulverbräunlichgelb ist und mit Wasser eine bräunliche Emul-sion giebt. Weit mehr noch unterscheiden sich beidedurch das vorstehend unter Galbanum angegebene Ver-halten gegen Salzsäure.

•J- Gallae.

Galla, Galls Brit.

Galle de Chene dAlep, Noix de Galle dAlep Franc.

Gallae Halepenses v. Levanticae v. Turcicae.

Germ. Austr. Helv. Brit. Franc.

Quercus infectoria Olivier.

Auswüchse, welche auf den, durch den Stich der CynipsGallae tinctoriae Olivier verwundeten Blattknospen immergrüner,strauchartiger, orientalischer Eichenarten entstehen; sie sindmehr oder minder kuglig, warzig-stachlig, schwer, hart, sehrhäufig mit einem Loch versehen, von mehr oder minder dunkeloder hell grünlich-aschgrauer Farbe; beim Kauen zusammen-ziehend. Die leichten, schwammigen, glatten sog. DeutschenGalläpfel sind zu verwerfen.

Die officinellen Galläpfel erreichen einen Durchmesservon 1,5 — 2,0, höchstens 2,5 Cm- mit einem Gerbstoffgehaltvon 60—70 %; die grössten und schwersten sind die vonMösul am Tigris, an der feinen Bestäubung der Oberfläche