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3 (1906) Sauerstoffhaltige Verbindungen der hydriert-cyclischen Reihe
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819
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Säure des Vetiveröls: Vorkommen, Isolierung usw. 819

J 2 -T e t r a h y d r o p h t a 1 - n - b u t y 1 a m i n s ä u r e (II) C 12 H 18 0 3 -NH:

CH,H 2 Cr^NCII-C: NOH—C 4 H 9

Hjcl^Jc-COOHCHOxim

CH a"NCH-CO-NH-C 4 H 9

JC—COOH

V

H

(II)

CH a

HX-^NCH-COOH

HjCLJö—<300H

CH(III)

Smp. 171°. Dieses Umlagerungsprodukt läßt sich hydrolytisch spalten,wobei sich n-Butylamin C 4 H n N und z/ 2 -Tetrahydrophtalsäure (III)bilden. Letztere schmilzt bei 217°; sie geht in das Anhydrid vom Smp.77-—78° über und liefert bei der Reduktion Hexahydrophtalsäurevom Smp. 221°, deren Anhydrid bei 140° schmilzt.

Das Phenylhydrazon der Sedanonsäure bildet bei 130—131° schmel-zende Nadeln und ist sehr unbeständig.

Die Identifizierung des Sedanolids und des Sedanonsäureanhydridserfolgt am besten durch Bestimmung des Smp. einmal des Sedanolids sowiedurch die Überführung des Sedanonsäureanhydrids in die Sedanonsäure;für beide besitzt man in ihren Derivaten hinreichend charakteristischeVerbindungen.

Die Konstitution des Sedanolids bzw. der Sedanonsäure ergibt sichaus den Abbauprodukten. Weitere Versuche müssen jedoch mit diesenVerbindungen angestellt werden, um die zum Teil ungewöhnlichen Reak-tionen, so die Oxydation des Sedanolids mit Kaliumpermanganat, auf-zuklären.

Zur Identifizierung und Konstitution ist nach den wenigen vor-liegenden Angaben nichts hinzuzufügen.

320. Säure des Vetiveröls.

Vorkommen, Isolierung usw. Das Vetiveröl [Andropogon muricatusRetz.) war verschiedentlich Gegenstand der Untersuchung, so von seifenTheuliees (Bl. III, 25 [1901], 459) sowie von Genveesse und Langlois(C. r. 135. 1059; C. 1903, I, 234). G. und L. finden in dem Vetiveröleine Säure oder ein Gemisch mehrerer Säuren, welche eine zäh-flüssige Masse bilden. Das daraus dargestellte Ag-Salz hat die Zusammen-setzung C 15 H 22 0 4 Ag 2 (?). Der spezifische Geruch des Vetiveröls soll her-rühren von einem darin zu höchstens 10°/ 0 vorkommenden Ester der eben

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