Santalsäure. Lakton aus Pfefferminzöl. Caparrapinsäure
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des im Sandelholzöl bereits vorkommenden Santens bei 62—63° und dasHydrochlorid bei 80° schmelzen. Vielleicht enthält das «-Santen nochBeimengungen, die den Smp. herabdrücken.
Die Identifizierung der Teresantalsäure dürfte am besten durch denSmp. 157°, sowie durch das Hydrochlorid vom Smp. 185—186° erfolgen.
Zur Konstitution ist zu bemerken, daß die Teresantalsäure bicyklischgesättigt oder monocyklisch, einfach ungesättigt sein kann, da nicht an-zunehmen ist, daß die Säure zu den aliphatischen Verbindungen gehört.Die bisherigen Angaben über die physikalischen und chemischen Eigen-schaften der Teresantalsäure genügen nicht, um sich ein klares Bild vonder Konstitution dieses Moleküls zu machen.
312. Santalsäure C 1B H 24 0 2 .
Vorkommen, Isolierung usw. Guerbet (C. r. 130, 417; C. 1900, I,604) gibt an, daß beim Behandeln der alkalischen Verseifungslaugen desostindischen Sandelholzöls mit H 2 S0 4 ein Gemenge von Säuren gewonnenwird, in dem sich Ameisensäure und Essigsäure nachweisen ließen. Diein Wasser unlöslichen Säuren wurden abdestilliert, wobei die Teresantal-säure mit überging. Der erhaltene Destillationsrückstand bestand aus derSantalsäure C 15 H 24 0 2 , welche man nach Guerbet auch bei der Oxydationdes Santalols mit Chromsäure und Eisessig erhält.
Physik. Eig. der Santalsäure. Zähe Flüssigkeit, Sdp. 20 = 210—220°,unlösl. in Wasser.
Chem. Eig. Wird aus der alkal. Lösung durch C0 2 ausgefällt; dasB-Salz bildet feine Nadeln.
be-
313. Lakton C 10 H 16 O 2 aus Pfefferminzöl.
Vorkommen, Isolierung usw. Power und Kleber (Ar. 232 [1894],639) geben an, aus dem amerikanischen Pfefferminzöl ein Lakton C lu H 16 0 2isoliert zu haben.
Physik. Eig. Smp. 23°; es besitzt faden, etwas an Borneol erinnerndenGeruch.
Chem. Eig. Die zu dem Lakton gehörige Oxysäure wird aus Petrol-äther in Nadeln vom Smp. 93° gewonnen. Über die Konstitution diesesLaktons ist nichts bekannt.
314. Caparrapinsäure C 16 H 26 0 3 .
Vorkommen, Isolierung usw. Tapia (Bl. III, 19, 638; C. 1898, II,482) berichtet, daß das Caparrapiöl, ein Ausschwitzungsprodukt eines inColumbien vorkommenden Baumes, Nectandra Caparrapi, sei. Das Öl