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3 (1906) Sauerstoffhaltige Verbindungen der hydriert-cyclischen Reihe
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Menthon: Physikalisehe Eigenschaften

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daselbst werden genaue Daten über einzelne Konzentrationsgrade, z. B.des Natriumäthylats und der jeweiligen Invertierung gebracht.

Kishnee (JKT. 27,491) gewinnt 1-Menthon durch Oxydation von d-Menthyl-arain mit KMn0 4 : \a\ D = — 26,04°, und d-Menthon beim allmählichenVersetzen von 10 g 1-Menthylamin mit 12000 ccm KMn0 4 (1 °/ 0 ig): [«]d =+ 4,34°(?>

Reduziert man das Pulegonhydrobromid nach Beckmann u. Pleissneb(A. 262 [1891], 21), so erhält man ein Menthon, welches von Mabtine(A. eh. VIII, 3 [1904], 49; C. 1904, II, 1045) als P-Menthon bezeichnetund, wie oben bereits mitgeteilt, näher untersucht wurde. Dieses P-Menthonist nicht identisch mit dem 1-Menthon, wenn auch ihre physikalischen Datenvielfach zusammenfallen; so schmilzt das Oxim des P-Menthons bei88—89°, während das Oxim des 1-Menthons bei 60—'61° schmilzt, da-gegen waren die Derivate des aus P-Menthon erhaltenen Menthylaminsmit denen des 1-Menthons identisch.

Vgl. über die Invertierung des Menthons auch Wallach (A. 276[1893], 313).

Beckmann (A. 289, 382) kommt auf die Isomerieverhältnisse desMenthons zurück und betont, daß nach der Invertierung des 1-Menthonsin d- Menthon die Raumformeln keine Spiegelbilder sind, läßt jedochunentschieden, durch welche Änderung im Molekül die Änderung beimÜbergang von 1-Menthon in d-Menthon bewirkt wird, ob die von andererSeite angenommene Enolisierung eine Rolle spielt oder schließlich gardas zweite Kohlenstoffatom eine Veränderung erleidet.

Über das Menthol und die Reduktion des Menthons vgl. auch Beck-mann (J. pr. II, 55 [1897], 14). Behandelt man nach Beckmann 1-Men-thon in absolut ätherischer Lösung wiederholt mit metallischem Natrium,s o erhält man ein Menthol, aus welchem mit Benzoösäureanhydrid einEstergemisch gewonnen wurde, das das bei 54,5° schmelzende gewöhnlicheMentliylbenzoat enthält, außerdem aber ein flüssiges Benzoat des Iso-menthols; das Isomenthol schmilzt bei 78—81° und zeigt [«] D = +2,03°.Durch Oxydation mit Chromsäuregemisch wurde daraus ein Menthon ge-wonnen mit [a] D = + 30,2° bzw. +35,1°. Im Gegensatz zu dem durchOxydation aus Menthol gewonnenen linksdrehenden Menthon dreht diesesMenthon rechts und geht in seiner Rechtsdrehung noch über das In-vertierungsprodukt aus dem 1-Menthon mittels konz. Schwefelsäure hinaus.Das aus diesem Menthon dargestellte Oxim verhält sich ähnlich wie das°ben erwähnte durch Invertierung erhaltene d-Menthonoxim; es ist dick-flüssig und dreht nicht mehr rechts.

Physik. Eig. des Menthons. Die physikalischen Eigenschaften desMenthons mußten bereits bei der Beschreibung der Gewinnungsmethodender einzelnen physikalisch isomeren Ketone erwähnt werden. In reinemZustande kennen wir wahrscheinlich nur ein einziges Menthon, d. i. das1-Menthon. Wir können annehmen, daß, je mehr festes Menthonoxim vom^mp. 60—61° aus dem 1-Menthon entsteht, ein um so reineres Keton vor-liegt. Von den anderen Menthonen muß angenommen werden, daß sie