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Gingeroi: Chemische Eigenschaften. Oxydation
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wasserentziehenden Mitteln (Sch. 1905, I, 34), mit alkoholischer Schwefel-säure, Chlorzink, wurde Cymol beobachtet, daneben entstand ein zweitesUmwandlungsprodukt, z. B. mit Chlorzink und Brenztraubensäure,welches in der Hauptsache zwischen 185 und 200° siedete und aus-gesprochenen Pinolgeruch zeigte, mit Jodol eine kristallinische Doppel-verbindung vom Smp. 169 — 170° lieferte, die Pinol nicht gab. „Vielleichthegt hier ein dem Cineol verwandter Körper vor." Cineolsäure wurdedurch Oxydation nicht erhalten.
Die Oxydation des Gingerols gab verschiedene Eesultate, jenachdem Chromsäure oder KMn0 4 Anwendung fand. Durch Beckmann seheMischung wurde (Sch. 1904, II, 41) der Alkohol bei Wasserbadtemperaturzu einem Dihydrocuminaldehyd C 10 H 14 O und zu einer Dihydrocumin-säure C 10 H 14 O 2 oxydiert.
Der Dihydrocuminaldehyd C 10 H 14 O, durch die Bisulfitverbindunggereinigt, stellte (Sch. 1904, II, 41) ein cuminartig riechendes Öl dar:^ d P- 235°; sein Semicarbazon C n H 17 ON s schmolz bei 198—198,5°. In"er nächsten Arbeit (Sch. 1905, I, 36) werden weitere Daten gebracht:Sdp. 755 = 235°, Sdp. 4 = 85°, cl n = 0,9698, a D = - 37° 54', n D = 1,50702;das Semioxamazon schmilzt bei 228°.
Dihydrocuminsäure C 10 H 14 0 2 wurde durch Oxydation des Gingerols
JM des aus diesem erhaltenen Dihydrocuminaldehyd gewonnen (Sch. 1904,
1X » 41; 1905, I, 36): Smp. 130—131°, der Sdp. liegt bei 10 mm Druck
zwischen 170 und 190°. Durch Addition von Brom entsteht auch nur ein
j^ibromid vom Smp. 167—168°; mit Bromwasserstoff bildet sich ein
^romhydrat C 10 H 14 O 2 -HBr vom Smp. 175°. Diese Dihydrocuminsäure
verschieden von der Dihydrocuminsäure von v. Baeyeb und Villigek
• *9 [1896], 1926), da das Bromhydrat der Dihydrocuminsäure v. Baeyeks
s Nopfnsäure, zum Vergleich dargestellt, bei 154—155° schmolz. Auch in
i rem verhalten gegen Ferricyankalium unterscheiden sich die beiden Di-
tyd
rocuminsäuren; während v. B. u. V. die Dihydrosäure hiermit zu Cumin-
re oxydieren konnten, gelang der gleiche Versuch bei der Säure aus
•jingerol nicht. — Durch Oxydation mit Salpetersäure wurde aus
er Dihydrocuminsäure des Gingerols Cuerhalt
i ... en > während beim Eintragen der Dihydrocuminsäure in stark ge-unlte konz. Snlno+Qvc.s-MT.a n.witi.n»iit»iti.ii«in ™™ q™-^ if;so
minsäure vom Smp. 116—117°Dihydrocuminsäure in stark ge-Salpetersäure 3-Nitrocuminsäure vom Smp. 158 (resultierte.
-Uurch Oxydation des Gingerols mit Chamäleonlösung wurden keineSwen Resultate erhalten, da sowohl das Alkohol, als auch die Dihydro-
ißiinsäure hierbei zum Teil total verbrannt wurden..g °Q Estern des Gingerols wurden bisher nur das Acetat undCa 1 Z ° a * gewonnen, während Brenztraubensäure, Phtalsäureanhydrid,
anil us w. keine kristallisierten Produkte ergaben,säi Ac etat C 10 H 15 O• CO• CH a wurde durch Acetylieren mit Essig-
K u ^ anh ydrid (Sch. 1904, I, 52) dargestellt: Sdp. 4 = 90—91°, d n = 0,9725,von q7 4 °o 3 °'' n ° = 1 ' 47619 > E.Z. = 282, entsprechend einem Estergehalt>'*■ / 0 ; es besitzt charakteristischen Krauseminzgeruch.