Terpineol vom Smp. 68—70°: Darstellung usw.
197
■^üenylurethan vom Smp. 85°, sowie die durch Oxydation erhaltenenA-bbauprodukte zur weiteren Identifizierung eignen.
Zur Konstitution ist zu bemerken, daß nach Feststellung der Brutto-orrnel C 10 H 18 0 durch Stephan und Helle ein Zweifel über die unge-sättigte und tertiäre Alkoholnatur dieses Terpineols nicht vorliegen konnte,Je aus der Molekularrefraktion und aus der unvollständigen Veresterungervorgeht, ebenso aus den Oxydationsprodukten. Für die weitere Auf-klärung der Konstitution gaben ebenfalls die Oxydationsprodukte Anhalts-Punkte indem die Überführung in p-Toluylsäure jeden Zweifel an obenan gegebener Konstitution ausschließt.
Geschichtlich ist zu erwähnen, daß das Terpineol vom Smp. 32°als Bestandteil des Handelsterpineols schon lange in Händen deremiker war, daß es aber erst Stephan und Helle in den letztenabren gelang, diese Verbindung in zweifellos reinem Zustande abzu-melden. Auch von diesem Terpineol müssen verschiedene physikalischsornere Verbindungen existieren, und zwar hauptsächlich eine eis- undans-Modifikation; jedoch liegen Versuche nach dieser Kichtung hinnicht vor.
^ 48) -p-Menthenol(l), Terpineol rom Smp. 68—70°
C io H i 8 0 =
C
H,d
COH
auf ? arstelllln g- Dieses Terpineol ist ebenfalls in der Natur bisher nichthalf 6 n worden > auch ist es nicht in dem „Handelsterpineol" ent-
AlkT'i ^ V ' Baeyee ( b - 27 [ 18 94]> 815) keine Spur des für diesengewi Cüarakte ristischen blauen Nitrosochlorids aus dem EohterpineolC Vt* 11 ^ kon nte - Die Entstehung dieses Alkohols aus dem TribromidZink-t v! ( - Tribrom 1 ' 4 > 8-p-Menthan) durch Behandlung mit Eisessig und447V T W ° bei daS zu S ehori g e Acetat entsteht, vgl. bei v. Baeyek (ß. 27,pinol zahlreic hen Derivate, namentlich auch seine Beziehung zum Ter-T eri y en ' Tf 1, unter diesem Terpen. — Bei der Wasserabspaltung aus demvom g te 0 sich dieses Terpineol eigentlich leichter bilden als das Terpineolsekund*- 11 ' V' ^ tertiärer Wasserstoff leichter abgespalten werden sollte alsini ß arei * ' P rimärer ; es müssen jedoch hier LagerungsverhältnisseRoll e aUme | der - ^droxylgruppe zu diesem tertiären Wasserstoffatom einekönnen Pl W insofem als sie in cis " und trans-Stellung zueinander stehenda s t Q '... nrscüeimic h befinden sich im Terpin die Hydroxylgruppe undertiare Wasserstoffatom fast ausschließlich in der trans-Stellung, so