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Bernatzik-Vogl's Lehrbuch der Arzneimittellehre : mit besonderer Berücksichtigung der österreichischen und deutschen Pharmakopoe
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965
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Nachtrag.

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2. Kresolum liquefactum. Mit Hilfe von Wärme bereiteteMischung von 100 Theilen Orthokresol mit 10 Theilen Aqua destillata.

3. Aqua kresolica. Filtrirte Mischung' von 22 Theilen Kresolumliquefactum mit 978 Theilen Aqua destillata (2%ige Sohlt.).

pag. 155. Collemplastrum salicylatum. Ph. A. Die Bereitungsvor-schrift ist dahin richtigzustellen, dass 250'0 der Collemplastrum-masse (s. w. unten) lO'O mit Petroläther (50'0) verriebener Salicylsäurebeigemischt werden und die zur Gleichförmigkeit verarbeitete Pflaster-masse auf Leinwand aufzustreichen ist.

pag. 15 8. Natrium benzo'icum ist zur Bereitung des CoffeinumNatrio-benzoi'cum in die Additamente aufgenommen worden.

pag. 181. Saccharinum. Nach Ph. A. löslich in circa 400 Theilenkalten, in 24—30 Theilen heissen Wassers, in 25 Theilenschwerer in Aether.

Eine von der Firma Fahlberg & List stammende Prob«eigener Ermittlung folgende Verhältnisse: Löslich in 400 Theilen Wasser(langsam), in 30 Theilen heissen Wassers (leicht), in 25 Theilen con-centrirten Weingeistes (leicht), in Aether sehr schwer löslich, ebensoin Chloroform (150 Theile, respective 200 Theile Hessen noch einenungelösten Rest).

Weingeistes,

zeigte nach

Die ursprünglich zur Aufnahme

beantragten

Pastilli Saccharini

wurden nicht aufgenommen.

pag. 200. Stearinum. Nach Ph. A. eine weisse, fettig sich an-fühlende Masse, bestehend aus Stearin- und Palmitinsäure, bei 55—63°schmelzend, in Aether und in heissem Weingeist vollständig löslich.

pag. 207. Suppositoria Glycerini. Nach Ph. A.: 90 Stearin ineine im Wasserbade hergestellte Lösung von 5'0 Natrium carbonic.cryst. in 100"0 Glycerin eingetragen und die Mischung bis zur völligenVerseifung des Stearins erhitzt. Aus der Masse sind Suppositorien von2 und 3 Grm. Gewicht herzustellen.

Unguentum Glycerini. Die abgeänderte Vorschrift der Ph. A.lautet: 1000 Glycerin werden in einer Porzellanschale erwärmt, eineMischung aus 10"0 Amylum Tritici und 200 Aqua dest. eingetragen undunter unausgesetztem Umrühren zu einer gleichförmigen Gallerte erwärmt.

pag. 22 8. Vinum Pepsini, Pepsinwein. Eine Mischung von je12 - 5 Pepsin und Wasser mit 15 Acid. hydrochloric. dilut. wird 5000 VinumMarsalense (versetzt mit 0'5 in 5"0 Aqua dest. gelöster Gelatina animalis)zugefügt, durch 8 Tage stehen gelassen und dann filtrirt.

pag. 240. Ferrum oxydatum saccharatum. Ph. A. gibt eine be-sondere Bereitungsvorschrift für dieses Präparat und verlangt, dass esgeglüht mindestens 4% eines grösstenteils aus Eisenoxyd bestehendenRückstandes zurücklasse.

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