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stimmt. Als Vorstehendes bereits zum Druck niedergeschriebenwar, erschien die wichtige Mitteilung von Honoami?, Gotisch,Gschwendner, Zagorodsky und ZIMMERMANN*) über die Zu-sammensetzung und Verdaulichkeit einiger landwirtschaftlicherProdukte aus Deutschlands afrikanischen Kolonien, in der sichauch eine Analyse unserer in Rede stellenden Samen befindet.Sie lautet:
Wasser...... 12.23 °/„.
Rohprotein..... 31.99 °/ 0 in der Trockensubstanz.
Rohfett...... 2.91 „ ,. „
N-freie Extraktstoffe . 53.97 ., ,. „
Rohfaser ..... 7.78 „ „ „
-•■sehe ...... 3.35 „ „ „ „
PoO R ....... 0.88 „ .. ,.
Die übrigen Bestandteile der Asche führe ich hier nichtmit an.
Das spezifische Gewicht des Öles fand Grimme bei 15°gleich 0.9169. Die Refraktion u D bei 20° betrug bei uns 1.4737,und in Skalenteilen des Butter-Refraktometers bei 25° betrugsie 69.45. Die Jodzahl nach 3 Stunden betrug 80.35 und nach18 Stunden 84.92. Grimme gibt 86.1 an. Unsere Verseifungs-zahl ist 197.1, die von Grimme 186.5. Den Säuregrad fandenwir zu 30.43, als Reichert - Meissische Zahl 0.54 und alsPolenskesche Zahl 0.41. Das mikroskopische Bild der Stärke-körnchen unserer Pflanze erinnert an Bohnenstärke. Phytosterinliess sich im ätherischen Auszug leicht nachweisen. In ganzgeringen Mengen ist auch ein alkaloidischer Stoff vorhanden, derin salzsaurer wässeriger Lösung mit Phosphorwolframsäure,Phosphormolybdänsäure, Jodjodkalium, Kaliumquecksilberjodidund Kaliumwismutjodid einen Niederschlag gibt. Unglücklicher-weise wurde die Hauptmenge dieser Base weggegossen, so dassich leider die damit beabsichtigten Tierversuche nicht anstellenkonnte. Sie wären sehr wünschenswert gewesen, da die erstenAuszüge, welche aus den frisch angekommenen Samen gewonnenwurden, krampfartige Erscheinungen bei Tieren auslösten. Jemehr ich das Phasin reinigte, desto mehr schwanden dieseWirkungen, und ich bin jetzt zu der Erkenntnis gelangt, dassdas reine Agglutinin der Canavalia ensiformis in den hier in
*) Landw. Versuchs-Stationen Bd. 77, 1912, S. 305.