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1 (1913)
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versuchen durch Rindenrobin nicht eignen. Lau bekam auchbei dem Blute der Katze fast negative Resultate; ich bekambei Anwesenheit des Serums auch nur schwache Wirkung, aberich vermochte nach Entfernung des Serums den Ausfall derVersuche stark positiv zu machen. Beim Blut erwachsenerRinder bekam ich gar keine Agglutination. Eine hämolytischeWirkung, wie wir sie bei Krotin für einzelne Blutarten habenauftreten sehen, konnte weder Lau noch ich konstatieren.

Tabelle Y.

Übersicht über die Stärke der agglutinierenden Wirkung des Rindenrobins.

Nummer

B1 u t a r t:

Stärke der Wirkung

1

2

3

4567

8

Menschenblutkörperchen .....

Katzenblutkörperchen......

Meerschweineben ........

Menschenblut (vergl. No. 1) . . . .Kaninchenblut . .......

11111111111111

1 807 000

1 807 000

1807 000

430000

181013

105 263

90 420

90 420

91011121314

Hühnerblut.........

Katzenblut (vergl. No. 4).....

Schildkrötenblut........

90 430

10 526

9 043

2106

1052

500

Für die Unterscheidung des Robins der Rinde vomRizin würde sich die von Power gefundene Eigenschaft, Sinigrinzu zerlegen, vortrefflich eignen, da diese keinem einzigen pflanz-lichen Agglutinin sonst zukommt. Eingehende Versuche zeigtenjedoch, dass Powers Angaben für das von mir selbst dar-gestellte trocken aufbewahrte Rindenrobin nicht mehrgelten; es zerlegte Sinigrin auch bei zweitägiger Einwirkungim Brüteschrank nicht. Auch sonstige glykosidspaltende Eigen-schaften besitzt es nicht. Es wirkt auch auf Milch nichtkoagulierend.

Nach Ehrlich war zu vermuten, dass das Robin mit Rizin-serum einen Niederschlag geben würde, da es ja selbst einAntirizin im Organismus entstehen lässt. Mein eigenes Robingab jedoch mit frisch bezogenem Rizinserum von Merck, dessen

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