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versuchen durch Rindenrobin nicht eignen. Lau bekam auchbei dem Blute der Katze fast negative Resultate; ich bekambei Anwesenheit des Serums auch nur schwache Wirkung, aberich vermochte nach Entfernung des Serums den Ausfall derVersuche stark positiv zu machen. Beim Blut erwachsenerRinder bekam ich gar keine Agglutination. Eine hämolytischeWirkung, wie wir sie bei Krotin für einzelne Blutarten habenauftreten sehen, konnte weder Lau noch ich konstatieren.
Tabelle Y.
Übersicht über die Stärke der agglutinierenden Wirkung des Rindenrobins.
Nummer
B1 u t a r t:
Stärke der Wirkung
1
2
3
4567
8
Menschenblutkörperchen .....
Katzenblutkörperchen......
Meerschweineben ........
Menschenblut (vergl. No. 1) . . . .Kaninchenblut . .......
11111111111111
1 807 000
1 807 000
1807 000
430000
181013
105 263
90 420
90 420
91011121314
Hühnerblut.........
Katzenblut (vergl. No. 4).....
Schildkrötenblut........
90 430
10 526
9 043
2106
1052
500
Für die Unterscheidung des Robins der Rinde vomRizin würde sich die von Power gefundene Eigenschaft, Sinigrinzu zerlegen, vortrefflich eignen, da diese keinem einzigen pflanz-lichen Agglutinin sonst zukommt. Eingehende Versuche zeigtenjedoch, dass Powers Angaben für das von mir selbst dar-gestellte trocken aufbewahrte Rindenrobin nicht mehrgelten; es zerlegte Sinigrin auch bei zweitägiger Einwirkungim Brüteschrank nicht. Auch sonstige glykosidspaltende Eigen-schaften besitzt es nicht. Es wirkt auch auf Milch nichtkoagulierend.
Nach Ehrlich war zu vermuten, dass das Robin mit Rizin-serum einen Niederschlag geben würde, da es ja selbst einAntirizin im Organismus entstehen lässt. Mein eigenes Robingab jedoch mit frisch bezogenem Rizinserum von Merck, dessen
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