Aluminiumverbindimgen.
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von mittlerer Temperatur resp. in x /s kochendem Wasserlöst; diese Lösung besitzt saure Reaction, cf. pag. 178,Anm. 3, und einen süsslich zusammenziehenden Ge-schmack. Beim Erhitzen schmilzt er in seinem Krystall-wasser, verliert durch stärkeres Erhitzen unter Aufblähenalles Wasser und hinterlässt eine weisse poröse Masse,den gebrannten Alaun [Alumen ustum], der sichin Wasser nur langsam wieder auflöst. Fügt man zurheissen Lösung des Alauns wenig Alkalicarbonat, so dassder anfangs gebildete Niederschlag sich wieder löst,dann krystallisirt der Alaun beim Erkalten in Würfeln:»cubischer Alaun«. Mit mehr Alkalicarbonat ent-stehen basische Salze, zu welchen auch der natürlich vor-kommende Alaunstein oder Alunit, 3 [(HO)ä AI - (SOi)-Al(OH)a] • SO4K2, gehört. Letzterer findet sich bei Tolfain der Nähe von Rom, in Ungarn und dient zur Alaun-Gewinnung.
Wird eine vermittelst Soda neutralisirteAluminiumsalz lösung mit einem Ueberschuss vonessigsaurem Natrium, CzHsOaNa, versetzt und, nachdem Verdünnen, gekocht, so fällt alles Aluminium alsHydroxyd, AlfOHjs, 1 ) aus: Trennung von Mangan undZink.
Weinsäure, C^LLOe, fällt Aluminiumsalze nicht;ist Weinsäure, Citronensäure und ähnliche Substanzenin genügender Menge vorhanden, so wird das Aluminium
Soda wiedergewonnen; vgl. die Verarbeitung von Kryolith auf Soda,pag. 96 f. Das Aluminiumhydroxyd löst man hierauf in Schwefelsäure,und krystallisirt nach Zusatz von Kaliumsulfat.
x ) Z. B. AI Cls \ 3NaCjH 3 Oi = AI (C 2 Ha 0 2 > + 3ClNa;das zuerst gebildete Aluminiumacetat, AI (C2 Hs 02)3, das aus diesemGrunde auch in der Färberei vielfach Verwendung findet, wird durchKochen mit Wasser oder durch Wasserdainpf zersetzt:
Ali
fCiH,Oi + H-OH
— Ca H 5 O., + H — 0 H =
— Ca Ha Os + H — O H
A] - 0 H + 3 C2 H 4 O■■"-OH Essigsäure
In der gleichen Weise verhalten sich noch die Acetate des drei-werthigen Chroms und Eisens, während die Acetate des zwei-werthigen Mangans und Zinks beim Kochen ihrer Lösung keineZersetzung erleiden.