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Hexahydrocymol.
Dihydroxylole, C 6 H 6 (CH 8 ) 3 .
Eines der theoretisch möglichen Dihydroorthoxy lole (Cantharen) wurde ausCantharidin u. a. durch successive Anwendung- von Jodwasserstoff und concentrirterKalilauge gewonnen; es siedet bei 134°, riecht terpenartig, absorbirt den Sauerstoff undwird von verdünnter S alpetersäur e zu Orthotoluyl- resp. Phtalsäure oxydirt. Dihydro-metaxylol, CH 3 -C : CH-CH 3 -CH 2 -C(CH 3 jrCH. Entsteht aus Methylheptenon (S. 168)durch Chlorzink, unter Wasserabspaltung und Kingschliessung. Sdp. 132—134°;D 20 = 0-8275.
Ein Dihydroparaxylol, wahrscheinlich A 1/4, ist nach einer all-gemein anwendbaren Methode (v. Baeyer, B. 25, 2122) aus Succinyl-bernsteinsäureester (s. d.) erhalten worden, indem man aus letzteremein Paradimethylderivat gewinnt, das durch Abspaltung von C0 2 undein geeignetes Beductionsverfahren den Kohlenwasserstoff liefert. Manerhält aus dem Succinylbernsteinsäureester die folgenden Abkömmlinge:
CHj C0 2 C 2 H S
c
/ \
H 2 C CO
I I
0 C CH 2
X
C0 2 C2H 5 CH S
CH, H
X
H 2 C COOC CH 2
X
H CH 3
H\
CH, H
' Vh
H,C
CH 2
HO/ \ /
c
H X CH 3
H,CHC
CH 3
A
c
CH
CHCH 2
Dieses Dihydroparaxylol siedet bei 133—134° (720 mm), riecht ter-penartig und ist sehr veränderlich. Brom gibt ein Additionsproduct.
Hexahydromesitylen, C 9 H 18 . Aus Mesitylen. Sdp. 135—138°. Gibt Trinitro-mesitylen; ferner Mesitylensäure. Hexahydropseudocumol, C 9 H 13 . Im kaukasischenPetrol (Nononaphten). Aus Pseudocumol. Sdp. 135°. D 0 = 7812.
Hexahydrocymol (Terpan, Menthan), C 10 H 20 =
7 12 3 4 8 9
CH 3 -CH<^3J^>CH-CH<gg 3 . Dieses Homologen des Hexa-
6 ü 10
methylens wurde durch Keduction des Menthols vermittelst Jodwasser-stoff und Phosphor gewonnen, oder vermittelst Schwefelsäure (wobei einTheil des Menthols dehydrogenisirt und in Cymolsulfosäure übergeführtwird, B. 27, 1638); auch durch Beduction von Terpenhydrat.. Siede-punkt 169°; D 0 = 0.8067.
Tetrahydrocymole, C I0 H 18 . 1. Carvomenthen, Sdp. 175—170°; addirt Er 2 .2. Menthen, Sdp. 167—108°, D„ 0 = 0 81. — Das Canon, ein Keton C 10 H 14 O, lagensich leicht in Carvacrol, 1, 2, 4—C 6 H 3 (CII 3 )(ÖH)(C,H 7 "1, um: es hat daher den Keton-sauerstoff auch in Orthostellung zur Methylgruppe; dasselbe gilt ferner für dasvon ihm durch vollständige Eeduction vermittelst Natrium sich ableitende Carvomen-thol, C' 10 H 19 - OH, welches somit als Terpanol mit OH in 2 (oder 6, das gleichwerthigist) erscheint. Andererseits erweist das mit Carvomenthol isomere Menthol C 10 H 19 - OHsich als Oxyhexahydrocj'mol und als ein seeundilrer Alkohol, der leicht zu einem Ketonoxydirbar ist: Menthol muss daher, unterschiedlich vom Carvomenthol, die OH-gruppein 3 (resp. 5) haben. Entzieht man dem Carvomenthol nun Wasser, so gelangt manzu zwei verschiedenen Kohlenwasserstoffen, dem Carvomenthen und Menthen.CH 3 -CH<^(OH)-CH 2>CH _ CH< CH 3 gM CB 3 -C^'^i> CU - CS^
Carvomenthol Carvomenthen
CH 3 -CH<^ r CH(OH) >CH _ CH< CH ^ ^^^-CH^^
Menthol
Menthen
CH 3CH,