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Organische Chemie
Entstehung
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Ilexamethylenderivate.

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wohl nicht leicht, sublimirbar. ß-Chlorbenzolhexachlorid schmilzt bei 260° und istbei vorsichtigem Erhitzen gleichfalls unzersetzt sublimirbar. Beide Chloride gehen (mitalkohol. Kali etc.) in 1, 3, 4, 5-Tetrachlorbenzol über.

Benzolhexabromid, C„H 6 Br 6 . Aus Benzol (kalt oder siedend) und Brom imSonnenlicht (neben viel C 6 H 5 Br). Schiefe rhombische Prismen, isomorph mit ce-CjHeCl,,.Smp. 212°. Gibt mit alkoholischem Kali a-Tribrombenzol.

Tetrahydrobenzol, C 6 H 10 . Das Hexahydrophenol, C 6 H u 'OH,gibt mit Bromwasserstoff das entsprechende Bromid, Sdp. 162—163°(714 mm), welches beim Erhitzen mit Chinolin in Tetrahydrobenzolübergeht. Lauchartig riechende Flüssigkeit, Sdp. ca. 82°. Gibt einDibromid, ferner ein Nitrosochlorid vom Smp. 152° (v. Baeyer 1893).

Dihydrobenzol, C 6 H 8 . Die geometrisch isomeren Chinite C 6 H ]0 (OH) 2liefern mit Bromwasserstoff ein Gemenge von Cis- und Trans-Paradibrom-bexamethylen, C 6 H 10 Br 2 von denen das letztere schöne Krystalle bildet.Beide Dibromhexamethylene geben beim Erhitzen mit Chinolin unterAustritt von 2HBr Dihydrobenzol (v. Baeyer 1892). Dasselbe isteine benzolähnliche Flüssigkeit von lauchartigem Geruch; es siedet bei

84__86°. Mit 2BrH vereinigt es sich zu einem gesättigten Dibromid;

mit Brom liefert es ein sehr schön krystallisirendes TetrabromidC H Br 4 Smp. 185°. Concentrirte S0 4 H 2 löst das Dihydrobenzol mitrother Farbe; alkohol. S0 4 H 2 färbt sich blau. Dihydrobenzol kannseiner Entstehung nach 2 Formeln haben:

H Br

H 2 C CH 2

H 2 C .CH 2

H^ Br

H

/*%

H 2 C CH

I I

H 2 C CH

H

H 2 C CH

I I

H C CH 2

C XH

Seine Eigenschaften machen es höchst wahrscheinlich, dass dieserKörper als einer der einfachsten Repräsentanten der ganzenGruppe der Terpene betrachtet werden muss.

Methylhexamethylen (Hexahydrotoluol), C 6 H U -CH 3 . Durch Eeduction dessiebenwerthigen Alkohols Perseiit mit Jodwasserstoff; aus Suberon durch den Alkoholund das Jodid; im kaukasischen Petrol; im Harzöl. Sdp. 100-101°. D„ = 0'774, Gibtmit Brom und AlBr 3 Pentabromtoluol.

Tetrahydrotoluol, C 6 BvCH 3 . Durch trockene Destillation von Colophon oderFichtenharz. Wird wie andere ringförmigo Kohlenwasserstoffe der Terpengruppe durchSchwefelsäure zum Theil völlig hydrirt, vielleicht durch das, bei Oxydation eines an-deren Theils freiwerdende S0 2 . Dihydrotoluol, C 8 H ? -CH a . Aus Toluol und PH 4 J.

Sdp. 105—108°. , " , , . ,

1,3-Dimetbylhexamethylen (Hexahydrometaxylol), C 6 H 10 (CH 3 ) 2 . Im kaukasischenPetrol (Oktonaphten) Vermittelst Eeduction von Dimethylketohexamethylen (aus oco^-di-methylpimelinsaurem Kalk); Siedepunkt 119-5°; D 19 / 0 = 0-7688. Auch aus Metaxylolmit JH Gibt mit Salpetersäure Trinitrometaxylol, Smp. 175°; mit Brom und AlBr 3entsteht Tetrabrommetaxylol (B. 28, 781). Auf ganz analoge Weise lässt sich auch1,3-Diäthylhexamethylen darstellen; Sdp. 169-171°; D 23 / 4 = 0-7957. (B. 28,

1344.).

Tetrahydrometaxylol C 6 H 8 (CH 3 ) 2 . Aus Camphersäure mit JH; ebenso ausDerivaten dieser Säure. Sdp. 119°; D 0 = 0-814. Gibt Trinitrometaxylol.

K rafft, Organische Chemie,|2. Aufl.

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