Hydrocyklisehe Verbindungen.
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H 2
H
H2 V X
H 2
C0 2 H
H 2
HzC C XH
IfrC C<- C0 ^ HV H
H 2
HCH, I CO,H
">J
/
C i^|\COJI CH,
H
H
CHjJ^H
CH 3 I N CO z tt
H
He xahydrophtal säuren.
Dimethylbernstein säuren.
trans (fumaroide) eis (malei'no'ide) trans (fumaroi'de) eis (malei'noide)
In 434 Thln. Wasser In "Wasser leichter In 96 Thln. Wasser In 33 Thln. Wasser
von 20° löslich. Smp. löslich. Smp. 192° von 14° löslich. Smp. von 14°löslich. Smp.
215". Gibt ein bei unter sofortiger Um- 192—194°. Gibt mit 120—123°. Gibt bei
140°schmelzendesAn- Wandlung in das bei Acetylchlorid ein bei 200" ihr bei 87°
hydrid, das bei län- 32°schmelzendeAn- 38° schmelzendes An- schmelzendes Anhy-
gerem Erhitzen in hydrid. Erhitzen mit hydrid, das beim Er- drid. Erhitzen mit
das eis-Anhydrid über- Salzsäure führt in die hitzen in das eis-An- Salzsäure führt in die
geht. Gegen Salzsäure fumaroideEormüber. hydrid übergeht. Go- fumaroüdeForm über,
in der Hitzebeständig. g' en Salzsäure in der
Hitze beständig.
Dergestalt lassen sich die Hydrophtalsäuren etc., mit wesentlichemVortheil für die Ermittelung ihrer Constitution, zu den Abkömmlingender Bernsteinsäure mit offener Kette in Beziehung bringen. Sie reihensich insbesondere an der Fumarsäure, Maleinsäure, Methylmethylenbern-steinsäure, Dimethylbernsteinsäure, Dimethylmaleinsäure (A. 269, 164.)
Hydrocyklisehe Verbindungen entstehen, ihrer Zwischenstel-lung zwischen aliphatischen und aromatischen Substanzen entsprechend,durch geeignete Keactionen aus jeder dieser beiden Körperklassen. Be-sonders wichtige und allgemeine Darstellungsmethoden sind:
I. Aus aliphatischen Verbindungen.
Diese Bildungsweisen sind naturgemäss die zahlreichsten und wich-tigsten.
1. Aus Alkylendibromiden geeigneter Constitution, die namentlichaus G-lycolen und 2 BrH gewonnen werden können, erhält man durchNatrium hydrocyklisehe Kohlenwasserstoffe:
,CH 2 Br Na X CH 2
CH>< + = CH / | -f- 2 BrNa.
" \CH 2 Br Na \CH 2
Trimethylenbromid Trimethylen (Freund)
,CH,-CH, V Na /CH 3 —CH 2X
CH./ \CH 2 Br + = CH>< >CH 2 -f 2 BrNa.
-\ C H 2 -GH 2 Br Na \CH 2 -CIl/
Hexamethylenbromid Hexamethylen (Berkin; S. 391)
Ebenso: Methyltetramethylen ÖhT 7 ^ • CH^CS 2 ■ CH 3 , Methylpentamethylen
CHT- CH 2 • CH 2 • CH^Ha • CH 3 etc.
2. Die Dicarbonsäuren: Adipinsäure und ihre Homologen (S. 200und 201) liefern durch Zersetzung ihrer Kalksalze in der Wärmehydrocyklisehe Ketone (J. Wislicenus):