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Organische Chemie
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Hydrocyklische Verbindungen.

Fettreilie: so zeigt beispielsweise der directe Vergleich der A 1 Tetra-hydrophtalsäure mit der Pyrocinchonsäure (syrnm. Diäthylmale'insäure),dass die vollendete Bingschliessung von nur geringemEinfluss auf das Verhalten ist (v. Baeyer):

H 2

C C0 2 H

*K A

(T N CO,HH 2

A 1 Tetrahydrophtalsäure

Geht in feuchtem Zustande schon beiWasserbadtemperatur in das Anhydrid über.

Das Anhydrid ist auf dem "Wasserbadleicht flüchtig 1 .

Das Anhydrid addirt Brom bei gew.Temp. nicht.

Der Methylester nimmt leicht Brom auf.

Geht erst bei mehrstündigem Kochenmit Natriumamalgam in Hexabydrophtal-säure über.

H 2/C /C0 2 H

x cr co 2 h

Pyrocinchonsilure(symm. Diäthylmalemsäure)

Existirt fest nur als Anhydrid.

Das Anhydrid ist auf dem Wasserbadleicht flüchtig.

Das Anhydrid addirt Brom bei gew.Temp. nicht.

Der Methylester nimmt leicht Brom auf.

Geht erst bei mehrstündigem Kochenmit Natriumamalgam in Diäthylbernstein-säure über.

Die Aehnlichkeit zwischen hydrocyklischen Säuren und Säurender Fettreihe geht indessen noch weiter, indem sie sich auch auf die(für die Darstellung der isomeren Glieder praktisch wichtigen) Umla-gerungen erstreckt und einen Vergleich der physikalischen Eigenschaftenin den verschiedensten Richtungen gestattet. Es ist das u. a. der Fallfür isomere Tetrahydrophtalsäuren einerseits. Citra- und Itaconsäureandererseits.

1I

H 2X C /C0 2 H

H 2 C {

HzC N. / C \

CT C0 2 H

Jci2

H 2

C C0 2 H

H2C \ A

CT N C0 2 H

H

H C0 2 H

V

X

CHa^COjH

K C0 2 HCH 2 C0 2 H

A ^etrahydrophtal- A 2 Tetrahydrophtal- Citraconsäure Itaconsäure

saure

Smp. 120°.

Anhydrid Smp. 74°.

Gibt beim Einkochen

mit Kalilange die

A 2 Säure.

saure

Smp. 215°.Anhydrid Smp. 79°.Das Anhydrid lagertsich bei 215° in dasje-nige der A 1 um -

Smp. 80°.Anhydrid Sm. 7°.Gibt beim Erhit-zen mit Wasser

Itaconsäure.

Smp. 162°.Anhydrid Sm. 68°.Das Anhydrid la-gert sich in Citra-conanhydrid um.

So ist es z. B. auch nicht schwer, eine vollkommene Analogie derHexahydrophtalsäure mit den dialkylirten Bernsteinsäuren in Bezug aufphysikalische und chemische Eigenschaften nachzuweisen: