Nitrosamine.
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das Kupfersalz hindurch ein krystallisirtes Hydrat mit 7 2 H 2 0; im Vadium verliert esdas Krystallwasser, schmilzt dann bei 87—88° und zersetzt sich gegen 100° (B. 22, 2854).Ueber Einwirkung von Hydroxylamin auf Oxalaether s. B. 27, 1105.
Durch directe Vereinigung von Nitrilen mit Hydroxylamin entstehendie Amidoxime K • C(N • OH)(NH 2 ), krystallinische Substanzen, die sichmit Säuren verbinden und beim Erwärmen leicht zerfallen.
Methenylamidoxim (Isuretin), CHQST• OH(NH 2 ), isomer mit dem Harnstoff undbeim Verdunsten der alkoholischen Lösung in diesem ähnlichen Prismen krystallisirend.Schmilzt und zersetzt sich bei 104—105°. In Wasser leicht lösliche einsäurige Base.
Aethenylamidoxim, CH S • C(N • OH)(NH a ), leicht lösliche Nadeln. Smp. 135°.
Stearamidoxim, C 17 H a5 • C(N- OH)(NH 2 ), Smp. 106-5°. (B. 26, 2845.)
Man kennt Alkylhydroxylamine, in denen entweder der Wasser-stoff der H 2 N-gruppe, oder derjenige der OH-gruppe, oder aber Wasser-stoff aus beiden Gruppen durch Alkoholreste ersetzt ist. Dieselbenwerden durch Alkylirung von Hydroxylaminderivaten und Spaltungder so erhaltenen Oximäther gewonnen, sind indessen nur wenio-untersucht.
ot-Methylhydroxylamin, Methoxylamin, CH 8 -0-NH 2 , bildet ein bei 149°schmelzendes Chlorhydrat; dieses wird unschwer durch Methylirung von Benzaldoxim,C 0 H 5 • CH • N • OH, und darauffolgende Spaltung des Benzaldoximäthers, C 6 H 5 • CH • N ■ OCH 3 ,mit Salzsäure gewonnen. Aus dem entsprechenden Isobenzaldoximäther entsteht ebensodas Chlorhydrat des ß-Methylhy droxylamins, CH 3 • NH■ OH• HCl, Smp. 88—90°;die freie ß-Verbindung schmilzt bei 42° und siedet unter 15 -mm bei 62'5°. — a-Aethyl-hydroxylamin, Aethoxylamin, GjH/ONH, ist eine bei 68° siedende Flüssigkeit.ß-Aethylhydroxylamin, C 2 H 6 -jSTH- OH, schmilzt bei 60°. — Aethoxyläthylamin,C 2 H 5 -0-;NH-C 2 H;, riecht nach Häringslake, siedet bei 83°. — Triäthylhydroxyla-min, C 2 H 5 -0-N(C 2 H 6 ) 2 , wurde anscheinend als eine bei 98—100° siedende Flüssigkeiterhalten. —Ueber ein isomeres Triäthylhydroxylamin, richtiger Triäthylaminoxyd,(C 2 Hj) 3 NO, eine farblose, dicke Flüssigkeit, Sdp. 154—157°, vgl. B 21 R 479- 22ß. 590.
Nitrosamine.
Man nimmt in einer nicht sehr grossen Anzahl von Substanzen dieNitrosylgruppe NO, das Radical der salpetrigen Säure, an und bezeichnetdieselben als Nitrosoverbindungen. Häufig begegnet man der Nitroso-gruppe in Verbindung mit Stickstoff: Nitrosamine, gelbe, für sich odermit Wasserdampf unzersetzt flüchtige Flüssigkeiten, bilden sich bei Ein-wirkung von salpetriger Säure auf secundäre Amine (Imine) basischenCharakters, wie Diäthylamin (C 2 H 6 ) ? NH, welches Diäthylnitrosamin(C a H 5 ) 2 N-NO liefert. Be i der Eeduction mit Zinkstaub und Essigsäureerhält man aus den. Nitrosaminen die Hydrazine (s. d.). ConcentrirteSalzsäure zerlegt wieder in Diamine und salpetrige Säure.
Nitrosodimethylamin (Nitrosodimethylin), (CH 3 ) 2 N-NO, wird erhalten, indemman eine mit Schwefelsäure angesäuerte wässrige Lösung des Chlorhydrats (2 : 1 Wasser)langsam mit 1-8 Thln. NaN0 2 in 2 Thln. Wasser mischt, abdestillirt und das mit Schwe-felsäure versetzte Destillat nochmals übertreibt. Schliesslich wird durch Zufüo-en vonPottasche Nitrosodimethylin als gelbliches Oel abgeschieden; Sdp. 150°. cr-m
Nitroso diäthylamin (Nitrosodiäthylin), (C 2 1I 5 ) 2 N-N0, durch Destillation derneutralen Lösung eines Diäthylaminsalzes mit einer concentrirten wässrigen Lösung vonKaliumnitrit, als gelbliches Oel; Sdp. 177°.