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Die Adelsdokumente österreichischer Alchemisten und die Abbildungen einiger Medaillen alchemistischen Ursprunges : mit 2 Zinkotypien u. 5 Lichtdrucktaf.
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erzeugung (!) heranziehen, machte Versuche zur Porzellanbereitung,exportirte österreichische Weine nach Holland und regte die Fabricationvon Farben aus inländischen Bohstoffen an. Er berief sich hiebei ineinem mit dem Datum des 5. Juli 1674 versehenen .Berichte aus-drücklieh auf Angaben, die ihm der Besitzer des früheren Biehthausen-schen Materialwaarengeschäfteszum güldenen Einhorn" in Wien,Wolf Franz Eder, gegeben hatte, und wonach er sich getraue, in denkaiserlichen Erblanden jährlich für 100.000 ii mineralische Farben zucousumiren. die alle in Oesterreich aus inländischen Bobstoffen erzeugtwerden könnten.

Becher stand als kaiserlicher Commerz- und Kainmerrath ander Spitze eines Commerz - Collegiums, gründete eine orientalischeHandelsgesellschaft und projectirte die Errichtung eines Werkhauses.

Sein Charakter wurde aber von einer Buhelosigkeit beherrscht,die immer zu neuen Projecten drängte, ohne die begonnenen Unter-nehmungen gehörig consolidireu zu lassen. Auch scheint er von ver-bitterter, vielleicht unverträglicher, nicht leicht zu befriedigender Ge-müthsart gewesen zu sein. Zweifellos stiess er bei seinen reformatorischenBestrebungen auf mancherlei Schwierigkeiten, die ihn bewogen, Wienwieder zu verlassen und nach den Niederlanden zu gehen, von wo ersich aber bald nach England begab mit der Absicht, Westindien zubesuchen. Kurz vor Ausführung dieses Unternehmens ereilte ihn jedochzu London im Jahre 1682 der Tod.

Die auf chemischen Vorgängen basirten Industriezweige machtenin dieser langen Periode allerdings bemerkenswerthe Fortschritte, undinsbesondere kann in dieser Zeit der Keim für jenen grossen Auf-schwung gesucht werden, den dieselben in einzelnen Zweigen imnächsten Jahrhundert unter Maria Theresia nahmen, üeberblickt man dieEntwicklung dieser Verhältnisse, so fühlt man sich zu der Meinunghingezogen, dass die Bathschläge und Bestrebungen J. J. Becher's,die zu jener Zeit theils an der Ungunst der Verhältnisse, theils anpersönlichen Widerwärtigkeiten scheiterten, ja überhaupt vielfach ver-früht waren, unter der grossen Kaiserin zur Beife gelangten.

Von einzelnen Momenten mögen nur folgende hervorgehobenwerden:

Schon unter Ferdinand IL entstard in Böhmen im Jahre 1630zu Lukawitz das älteste eigentlicheMi -jralwerk", welches auf das