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und dass nur Methylhaltiges Product unwirksam ist, d. h. keine Rausch-erscheinungen und Schlafsucht herbeiführt. Ferner wurde gefunden,dass es bei den Disulfonen gleichgiltig ist, ob die Acthylgruppedirect am Kohlenstoff oder am Schwefel sitzt. 1 )
CIU r SO» CHsC H 3 SO» CH 3
Dimethylsulfondimethylmethan
(unwirksam)
CHsCHs'
>c<
SO, C 2 H 5 C2H5SO2C2H5 C2H5
>c<
.SO» C 2 H 5
S(), Ca H 5
Sulfonal
Tetronal
(wirksam)
Baumann und Käst fanden ferner beim Tetronal eine stärkere
CHshypnotischeWirkung als beim Sulfonal undTrional,p „ >C(S02CäH5)2,
sie fanden das Propylidendiaethylsulfon CaHaCH: (SOa C2 Hä)a vonstärkerer Wirkung als das Aethylidendiaethylsulfon CHs CH: (SO2 Cs Hs)2und kamen überhaupt zum Schlüsse, dass die Intensität der Wirkungder Disulfone durch die Zahl der in ihnen enthaltenen Aethylgruppenbedingt wird. 2 )
Auch bei den Acetalen zeigt sich ein erheblicher Unterschiedje nachdem Methyl oder Aethyl in ihnen enthaltenist. Das Diaethyl-acetal ist nach Mering von doppelt so intensiver betäubenderWirkung als das Dimethylacetal (Methylal):
,0 . CHn ppy __ (~T_T,—-O . C2 H5
~0 . CH 8 3 ^ ^O . C2 H 5
H2C'
Methylal Diaethylacetal
Derselbe Unterschied wird sich bei den Ketonen ergeben. —Sulfonal, in 1 pr. mille Lösung schadet weder Amoeben noch In-fusorien, noch Diatomeen, noch Fadenalgen binnen 24 Stunden imGeringsten, auch lebende Nematoden und Rotatorien kann mannoch beobachten, doch scheinen letztere schon zu kränkeln. Chloral-hydrat wirkt energischer, es tödtet in dieser Verdünnung zwar nochnicht nach 3 Stunden, wohl aber nach 24 Stunden Infusorien, Ro-tatorien und Diatomeen; Fadenalgen dagegen noch nicht, auchlebende Nematoden sind noch zu sehen.
') Bau mann und Käst, Z. pliys. Chein. 14, 52.
2 ) Während hier also ein sehr bedeutender Unterschied in der Wirkung vonMethyl und Aethyl sich ergibt, soll nach Jolyet und Cahours (C. r. I. 1131) keinUnterschied in der Wirkung zwischen Methyl- und Aethylanilin existiren. Währendferner Sulfone kräftige Wirkungen äussern können, sind Sulfonsäuren und Aether-scliwefelsäuren der Methanreihe ungiftig. (E. Salkowski, J. Th. 6, 63.)