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mit der Zahl der Kohlenstoffatome steigt bis zu einer gewissenGrenze, dann aber bei bedeutender Abnahme der Flüchtigkeitwieder abnimmt; die höheren Glieder dieser Reihen sind bekanntlichfeste, sehr indifferente Substanzen: Paraffine (C21 Hu bis C27 H50),Cetylalkohol (Cus Hss OH), Myricylalkohol (C30 Hei OH).
Nach Versuchen von E. Herter, Regnault u. A. wirkt dasMethan CHi nicht anästhesirend auf Thiere (Kaninchen, Meer-schweinchen, Mäuse, Vögel); es können grössere Mengen ohneSchaden eingeathmet werden, wenn es mit Luft verdünnt ist. An-ästhesirende Wirkungen aber zeigen sich nach Eintritt von Chlor-atomen; mit der Zahl derselben steigt auch die anästhetischeWirkung. Methylchlorid CH3CI wirkt etwa halb so schwach wieChloroform CHCI3; das Tetrachlormethan aber, CCU, ist am gefähr-lichsten, indem es auf's Herz lähmend wirkt. — Dem Trichlor-methan ähnlich wirkt das Trichloraethan, CI [3—CCI3, oder Methyl-chloroform; es soll in mehrfacher Beziehung nach Dubois undRoux dem Chloroform in der ärztlichen Praxis vorzuziehen sein.Das Methylenjodid CH2J2 hat nach Schwerin keine antiseptischenWirkungen, ruft aber bei Kalt- und Warmblütern Anästhesie hervor.0,5—1 gr tödten ein Kaninchen. Das Jodoform CHJ3 wirkt schonwesentlich verschieden, es ist unter den speciellen Giften, Cap. VII,aufgeführt.
Die höheren Glieder der Methanreihe resp. Methylenreihe undihre Isomeren sind zwar noch nicht in Bezug auf ihre Giftwirkungenverglichen, 1 ) indessen es ergibt sich eine steigende Gift Wirkungbei den Alkoholen sowohl, als bei der Einführung der verschiedenenAlkyle in giftig wirkende Substanzen, wie z. B. Kendrick undDewar beim Pyridin gezeigt haben.
Werden ins Lupetidin (Dimethylpiperidin) in der ParaStellungzum Stickstoff die Alkyle, vom Methyl bis zum Butyl eingeführt, sonimmt die Intensität der Giftwirkung zu und ändert sich bei denhöheren Alkylen der Character der Giftwirkung (Gürber). Bei derVergleichung von Methyl- und Aethylhaltigen Disulfonen hat sichergeben, dass die Wirkung mit der Aethylgruppe zusammenhängt
') Nach Holländer ist das Trimethylaethylen C5 II10 = [Anaestheticum (Therap. Monatsh, 1891).
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