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2 (1822)
Entstehung
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6. Gaunersprache.

^-iii Gemisch von altteutschcn, hebrai'chcu und et-lichen lateinischen Wörtern; ein Beweist, dast dieRäuberbanden schon seit Jahrhunderten bestanden,und zum Tbeil aus Landstreichern, Juden und ent-laufenen Schülern zusammengesetzt waren. Die aus-führlichste und beste Nachricht über das Sprackgemeng-scl dieses Gesindels giebt uns Or. Lud. Pfister,in der aktcnmaßigcn Geschickte der Räuber-banden an den Usern des Mains, imSpessart und im Oden walde. Heidelberg1812. woraus wir folgendes Pröbchen entlehnen.

Bollersbcyc s-S chal odcrZuchthauslied.

Mit der genzcn SchaubemacheiAus Bredill, doch mehr aus Bley,

Müssen Prozclsupp wir essen;

Den Schuftig werden wir nie vergessen;

Denn auf Schuftig und ProzelsuppcnBestickt man den Husten und den Schnuppen;Doch selbst diese lau allein;

Man bcsticbt auch Liilcspein.

Auch Lohwliug gehören zu diesem AchilMan funkt sic oft und bringt uns viel,

Doch ist kein Sprvnkcrt und Kemmr drin,

Da verliert man sein Scggel und hoh Sinn.

Die Fizling' , die noch das tofste fein,

Die bleiben ganz im Billcs drein;

Die Krühling können sie lau kaum,

Drum kann sie der Billcs lau verdauen.

Sill wollen wir von den Rilliger sein,Wes tof sic macbt kommt lau hinein,