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2 (1822)
Entstehung
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V. 2. Muwlkct, Mnwlle, welches mitdem tentschcn Maul, und dem holländischen M ui lübcreinkömmt, hat die edlere Bedeutung Mund.Hieven das" Mcldcwort muwlkcn, schmecken,cs mundet.

Livent. Liocnjen heißt eigentlich lieb-kosen, schmeicheln, auch flehen. Der natür-liche Zusammenhang dieser Bedeutungen fallt in dieAugen, und zeigt sich auch bei der Vergleichungdes teutschen und holländischen Sprachgebrauchs.Schmeicheln ist bei den Holländern »leisen,s welches der Form nach dem Teutschen flehen ent-s spricht. Flehen hingegen heißt bei den Holländern( smcekcn; wovon das veraltete Veröstcruugswort! smeekelen, welches bei Kilian verkömmt, mitdem teutschen schmeicheln übcrcinstimmt.

V. /l< Belabbjc. Das Namcnwort ist dastcutschc Lab, Käsclab, holländisch Leb, Lebbe.Daher das Adjektiv leb big, nach dem Labschmeckend, trotzig, verachtend, von Nebenund Gebärden; ferner das holländische Labbei,Klatsche und das Verbum lab Heien, platt-tentsch labbcn, friesisch labje, klatschen,s N. 6. Dua, dwa, thun. Berd, Ordnung,

was sich geb ü h r t.

V. 10. Tuwtelke, wie auch Tuwt undBont, sind Wörter, die sich nicht leicht übersetzenlasten. Tuwtelke, Mäulchen, ist dem hollän-dischen Bekje, und dem lateinischen ^uavi,im gleich.

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NadlofS Muncrfta! 2r. Bd.