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den gemeinsamen Bildungsmittcln der übrigen Tent-schen nur wenig Antheil genommen haben.
Gewöhnlich nennt man diese Mundarten diep l a t t-teu t sch cn, jedoch mit Unrecht, da auch dieLandleute in Obertentschland ihre Sprache „dasplatte Tcutsch" d. i. die Sprache des plattenLandes, zum Unterschiede von jener der Städte undder Gebirge zu nennen pflegen. Noch unpassenderist der Ansdruck sassischc Sprache, sofern mannehmlich mit einigen Neuern, alle nicdcrtcutscheMundarten damit bezeichnet, indem ja doch die Sach-sen nur einen der mancherlcy niedertcutschen Stam-me ausmachtcn, der erst nach der Auswanderungder Franken zur Herrschaft kam. Tadellos ist jedochder Ausdruck zurBezcichnung der ehemaligen niedcr-tcutschen Büchersprache, welche sich in den vorhererwähnten Städten, also meist in sächsischen Län-dern gebildet hatte. Nähere Nachrichten darüber sowie über die darin verfaßten Schriften findet manin Kinderlings schon vorher angeführter Geschichteder nicdersachsischen Sprache. In I. Hein. Vossenssammtlichen Gedichte, Tbcil II, findet man einigerühmlichst bekannte Versuche, jene ältere Sprachewiederum zu benützen. Bekannt sind auch Bornc-manns plattteutsche Gedichte. Bd. I. Berlinl8l6.