Druckschrift 
2 (1822)
Entstehung
Seite
80
Einzelbild herunterladen
 

Gest aber 's loht di nid, 1) wenn d' wöttst?Wenn d'halt nn 's Wybli by der hältst!

Ha 's au so g'ha! jctz hocklet joDo um en nette Sege scho;

Cha sy, daß d' nümme lang im Nest,

So langi Wyl aleinig häst.

Und d'Liebi chnüpft e festes Band,

Dünn ryßt i 2) nüüt meh vonenand,

Es wär denn Sach 3), es oder du,

Thät oder beydi., d'Aengli zu-

Wer will die Freud erst b'schrybe? Wer?Ist so ne Hockli, 4) um ein her.

Wo das, und das, und das jev 's liebst.

Halt eis se lieb als 's ander ist.

Se lang 's no keim Schrittli wogt.

Und er's spyse müend, so sind er plogt.

Doch naümiö 5) ist i 's Hcrzli g'leit,

Das macht i 's ring b), säg i haig's g'seit.

Und 's i'ch bv aller snure MnehGly viel erlebt, me weis nid wie?

1) Ls läßt dich nicht. 2) euch. .4) es watt denn der Fs«.4) Kreis von Leute», die wie auf einem Klümpchen beisam-men sinen. (Nach St a lderch5) etwas, v) geringe, leicht.