Druckschrift 
2 (1822)
Entstehung
Seite
62
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werden sehr stark gehaucht, auch werden hie undda die k am Anfänge der Wörter in ch verwan-delt: Ehricg, Cbindli, statt Krieg, Kindlein.Eine ausführliche und gründliche Darstellungder schweizerischen Sprachcigenheiten findet man inzweycn vortrefflichen Werken von Stal der nämlich

1. in dessen schwcizerischemJdivtikon,2BändeArau.1806 und 1812 wozu ein dritter Band die Ergän,zungcn und Nachträge enthaltend von allen Frcun,den der teutschen Sprache sehnlichst erwartet wird.Der erste Band enthalt nach seiner Dialektologiemehrere Gedichte in der Mundart einzelner Gegen-den, z. B. von Luzern, Bern, Appenzell, Zürich,Uuterwalden s. s.

2. Die Landessprache der Schweiz oderschweizerische Dialektologie mit kriti-schen Anmerkungen beleuchtet, nebst derGleichnißrede von de in verlorenen Sohnin allen Schweizer-mund arte n Araul8l9.Ein Werk dessen Werth von jedem Sprachkundigenanerkannt werden muß.

Sammlungen von mundartlich gedichteten Lie-dern sind folgende:

Volksliedcrund Gedichte von Kuhn.Bern 1806; zweyte ganz umgcarbcitete Ausga-be, Bern 1819.

Schweizerische Volkslieder nach derLnzernischeu Mundart v 0 ir I. B. Häff-liger, Luzern 1815.

Sammlung von Schweizer-Kuhrei-