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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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Hiitte man Zälilnngen des Sexualverhältnisses der lebendenund todten Früchte auch ans den frühen Zeiten der Schwanger-schaft (sofern das Geschlecht bereits bestimmbar ist), so müssteman dem theoretischen Verhältnis von 121*7 : 100 näher kommen,dürfte es aber niemals überschreiten. Solche Zählungen könnennur in Gebärhäusern gemacht werden. Ich entnehme dem citirtenBuch von Hüsing (S. 164), welches mir leider erst bei derCorrectur in die Hände fällt, diesbezüglich die folgende Angabe,die für Zwillinge gemacht ist, deren Sexualverhältnis übrigensnicht wesentlich von dem gewöhnlichen abweicht:

Addirt man sämmtliche für Gebärhäuser geltende Zahlen(von Hecker, Sickel, Baillarger, Siebold. Elsässer,Levy) zusammen, so erhält man 1673 Knaben und 1377 Mäd-chen, oder ein Verhältnis von 121*5 : 100. Dieser Knabenüber-schuss ist bedeutend grösser, als der statistisch gewonnene. Diein Gebärhäusern erhaltenen Zahlen sind vielleicht obwohlkleiner doch zuverlässiger, da im gewöhnlichen Leben zu-weilen Früh- und Todtgeburten nicht mitgezählt werden. Andiesen sind aber die Knaben erheblich stärker .betheiligt, als dieMädchen, wie bereits früher erwähnt wurde.

Diese Zahl kommt dem theoretischen Verhältnis erstaun-lich nahe.

Ich glaube, dass für gewöhnlich das Verhältnis kleiner aus-fallen wird, und halte es auch für sehr wahrscheinlich, dass geradein den frühesten Monaten der Schwangerschaft, wo das Geschlechtnoch nicht bestimmbar ist, viel mehr Keime zu Grunde gehen,als später und dass dabei ebenfalls das männliche Geschlechtstärker betheiligt sein wird.

Was aber diesen Erörterungen noch einen besonderenHintergrund gibt, ist die Thatsache, dass bei einer diöcischenPflanze Mercurialis annua (Bingelkraut) für die Hey er imMittel fast das gleiche Sexual Verhältnis 105*86 : 100 wiebeim Menschen gefunden hat, die Schwankungen in der oberenGrenze die Zahlen 121,7 : 100 nicht nennenswerth überschreiten.

IIeyer hat nämlich 21 Mal je 1000 Exemplare des Bingel-krauts von verschiedenen Standürtern ausgerupft und aus diesen21.000 Exemplaren das Geschlechtsverhältnis festgestellt. Düsinggibt auf Seite 50 die Tabelle von H e y e r wieder und setzt daneben

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