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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
Entstehung
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Es gibt Autoren*), clie der Nase auch bei der wahren Angst eineRolle zuerkennen und die auch bei dieser Neurose therapeutischeErfolge nasaler Behandlung verzeichnen. Bedingt sind auch wir derMeinung, dass bei der Angst die Nase nicht ohne Einfluss ist:hat doch eine einfache Sondirung derselben in einem Falle (vgl.Fall 116.) genügt, die bis dahin täglichen Anfälle für die Dauer einerWoche zu sistiren. Auch hier dürfen wir wieder daran erinnern,wie von der Nase her die Menstrualblutung beeinflusst werdenkann, vielleicht gerade in Beziehung auf ihre Ausscheidungs-tüchtigkeit für Toxine.

Urticaria ist gewiss eine echte Intoxication. Es dürfteeinigen Aufschluss über die Natur der sexuellen Gifte geben,wenn wir die Stoffe, die Urticaria hervorrufen, chemisch erstbesser zu charakterisiren vermögen.

Neben den Hämorrhoidalschmerzen, die einen gewissenZusammenhang mit der Nase nicht zu verläugnen scheinen, und dieebenfalls an periodischen Tagen kommen und gehen, sollte ichvielleicht noch vom periodischen Zuckerharnen und von Glaukom-anfällen sprechen, die in dieser Arbeit keinen Platz fanden. Auchsie folgen, wenn ich meinen wenigen Daten trauen darf, demGesetz der Periodicität, und ihr besonders häufiges Auftretennach der Menopause macht sie dringend verdächtig in unsereGruppe zu gehören. Beim Glaukom hat mich eine Beobachtunggelehrt, dass es Beziehungen zu den Genitalstellen der Nase hat.Eine Aetzung derselben hat die Iridektomie in diesem speciellenFalle! unnötliig gemacht.

So hätten wir denn den gewaltigen Umfang kennen gelernt,den das Periodengesetz in der Norm und für die Krankheit einnimmt.Dieses Gesetz hat sich schon durch die merkwürdige Genauigkeit,mit der es über grosse Zeiträume hinaus die zeitlichen Verhältnissebewahrt als ein echtes Naturgesetz gekennzeichnet. Alle perio-dischen Reihen werden immer von ganzen (28 und 23) Tagengebildet. In Zeiträumen von vielen Decennien findet sich oft auchnicht die Abweichung eines Tages. Und doch würde ein Plusoder Minus von 2 Minuten schon in etwa 56 Jahren die Differenzvon 24 Stunden ergeben.

*) Cfr.. Iieokor, Berliner klinische Wochenschrift 1892, Nr. 47.