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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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so alt als jene Erkenntnis ist, findet erst mit der Einsicht vonder Bedeutung der menstruellen Termine seine endliche Erledigung.

Besonders wichtig ist diese Einsicht noch für die sog. post-infectiösen Intoxicationen, deren Wirkungen wir z. B. in denpostinfectiüsen Lähmungen, aber namentlich auch in den postsyphi-litischen Erkrankungen wahrnehmen. Auch für diese gilt der Satz,dass sie als Mischwirkung von zwei Toxinen aufgefasst werdenmüssen, von denen das eine vom infectiüsen Virus, das andereaus dem Körper selbst stammt. Daher ist auch ihr Werden undVergehen an die menstruellen Zeiten geknüpft.

Eine andere Gruppe von Krankheiten hat mit infectiüsenAgentien nichts zu thun. Die Chlorose, die Gicht, die Angst mitdem Bronchialasthma, die Epilepsie und die Migräne, die-morrhois, die Urticaria seien einige in dieser Arbeit belegte Bei-spiele dafür.

Auch von diesen Erkrankungen wissen wir, dass ihr zeitlichesErscheinen streng auf die menstruellen Daten fällt. Sie müssenalso Folgen einer abnormen Verwendung und fehlerhaften Leitungsexueller Toxine sein.

Wenn der Ausbruch der Chlorose sich an eine menstruelleBlutung anschliesst,*), so werden wir muthmassen, dass ein beidieser Gelegenheit entbundenes Toxin aus einer uns vorläufignoch unbekannten Ursache nicht die richtige Verwendung ge-funden und nun die progressive Verarmung an Blutfarbstoff undjene übrigen toxischen Symptome bedingt, die für die Chlorosecharakteristisch sind. Denn für die Chlorose gilt, was für dieNeurosen so sehr in die Augen springt: dass sie den Intoxicationenauf ein Haar ähnlich sieht. Vielleicht sollen durch die noimaleUterinblutung beim Weibe gewisse Stoffe ausgeschieden werden,die beim Manne einen anderen Weg nehmen. Es sprechengewichtige Gründe für diese Annahme*";. Und vielleicht ist

*) Vgl. Fall 33.

*) Wir salien im Fall 36, wie die Hervorrufung der menstruellen Blutungvon der Nase her bei einer bis dahin Amenorrhoischen die Erscheinungen einerschweren Anämie aufhob. Eine Erklärung für diese sonderbare Thatsache würdedie Annahme liefern, dass hier durch das Menstrualblut hämatotoxische Stoffeentfernt worden seien. Zweifellos wird mit dem Eintritt mancher Krankheiten dasMenstrualblut verändert. Ich habe bei einer 42-jährigen Lehrerin seit Jahresfrist