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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
Entstehung
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Die Menses traten

ein:

Datum

Intervall

Datum

Intervall

5. Januar

1895

14. Oetober

30

2. Februar

28

11. November

28

2. März

28

9. December

28

28. März

2G

1896

8. Januar

30

25. April

28

3. Februar

26

23. Mai

28

4. März

30

19. Juni

27

7. April

34

19. Juli

30

6. Mai

29

18. August

30

4. Juni

29

14. September

27

3. Juli

29

Die Intervalle sind nicht ganz regelmässig. Sie schwanken zwischen26 und 34 Tagen. Diese Unregelmässigkeit wird erklärlich, wenn wirdie Daten in 4 weibliche und 5 männliche Heiken ordnen, wie dasin der folgenden Tabelle geschehen ist.

Die Mutter aber hat ausserdem Beschwerden. Seit langer Zeithat sie anfallsweises Stechen beim Harnlassen und allerdings sel-tener wirklichen Tenesmus vesicao. Die Daten dieser Harnbe-schwerden besitze ich von Anfang Januar dieses Jahres ab. Sie sindebenfalls in der Tabelle verzeichnet.

Am Sonntag den 7. Juni blieben die Menses (4. Juni eingetreten,sie dauern sonst 56 Tage) plötzlich fort, und es trat eine Ohnmachtein, angeblich in Folge einer psychischen Erregung. Am 10. Juligab es einen grossen Angstanfall (Beklemmung, Herzarrhythmie,Schwindel, Schweiss, Diarrhoe, Zusammenbruch der Kräfte), der seineSpuren (Schwindel, Ohrensausen, Neigung zur Diarrhoe, Schweiss,Schwäche) bis zum 21. Juli hinterliess, mit welchem Tage Alles wieausgelöscht war. Dieser Angstanfall der erste im Leben warim Sinne Freuds*) durch den ehelichen Präventivverkehr wohlvorbereitet. Er kam auch hier, wie wir später sehen werden, an einemdeterminirten Tage (männliche Keihe 6) und seine Spuren schwandenebenfalls zu solcher Zeit (männliche Reihe 2).

Ausser der Mutter hat auch der 14jährige Sohn Eduard einenAngstanfall und zwar am 25. Juni 1896 (weibliche Keihe IV) gehabt.Damals schwänzte der sonst sehr ordentliche fleissige, begabte Schülerganz unerwartet die Schule, aus Angst,weil er einen Tadel im Eng-lischen erhalten könnte! Objectiv war gar kein Grund zu dieserBefürchtung. Eduard aber betrieb seit einigen Jahren eifrig die Onanie(vor der Pubertät gibt das immer Angst, später Neurasthenie: Freud).

Vgl. Seite 142.