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ans der linken Nasenhöhle, welche Erscheinungen sämmtlich erst mitEintritt der schwachen uterinen Blutung am 21. October sich verlieren.
Am 16. und. 17. November werden die Menses abermals vergeblicherwartet, und an ihrer statt stellten sich linksseitige Armschmerzen ein,die tags darauf von linksseitigem Nasenbluten gefolgt waren. Erst am18. November Abends kam dann die reguläre Periode, und mit ihr warjeder Best der Armschmerzen fort.
Die Periode dauerte nur knapp drei Tage, statt wie sonst 4—5Tage. Sie war also zu früh beendigt.
Am 24. November gab es dafür Frost, Schmerzen zwischenden Schulterblättern, Kopfschmerzen und einen Anfall von Herzar-rhythmie. Diese Erscheinungen sind nach 24 Stunden spontan vorüber-gegangen.
Zu frühe Beendigung der Menses gibt häufig solcheErsatzstörungen. Gerade hierfür möchte ich noch einige Exempelbeibringen.
Fräulein B . . . e.
Nach der letzten Menstruation (Anfang December 1894), die nurzwei Tage, statt 4—5 Tage gedauert, fühlt sich Patientin unwohl. Siehat Kopf- und Nackenschmerzen, Bruststiche und Armschmerzen. BeideTubercula septi stark geschwollen, Cocainversuch dort positiv. Triclilor-essigsäure-Aetzung des rechten Tuberculum septi (12. Dec.) lässtdie Schmerzen der rechten Kopfseite, die Bruststiche und Armschmer-zen aufhören, die linksseitigen Kopfschmerzen weichen erst auf Aetzungdes tub. septi sinistrum. (15. Dec.)
Fräulein Lili H . . . . n*).
Litt früher an Amenorrhoe, die durch Nasenbehandlung gehoben ist.
Am 20. November 1895 Menses. Am 21. November sehr starkepsychische Erregung. Am 22. November ist die menstruelle Blutung,die sonst 4 Tage dauert, verschwunden. Dafür am 23. November Abends6 Uhr überaus heftiger „Krampf:“ Schmerzen zuerst im linken Hy-pogastrium, dann am Proc. xyplioideus sterni, im 4. linken Inter-costalranm, an der Spitze des linken Schulterblattes. Nach 3 j i Stundennahm Patientin, welche die rasenden Schmerzen nicht ertragen konnte,ein Morphiumpulver.
Am 24. November, wieder um 6 Uhr Abend, beobachtete ichdas Erscheinen desselben „Krampfes“, der diesmal auch in die rechteSchulterblatt-Spitze ausstrahlte. Die Kranke ist dabei eisig kalt.
Die Genitalstellen der Nase sind geschwollen und hochgradigempfindlich auf Sondenberührung.
*) Patientin figurirt schon früher als Fall 3G.