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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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Ich recapitulire: In 27 Fallen war der Cocainversuch positiv,d. h. derechte Wehenschmerz ist durch Cocainisirung an denGenitalstellen der Hase aufgehoben oder doch auf das allerbeträcht-lichste herabgesetzt worden.

Diese Fälle sind sämmtlich solche gewesen, in denen entwederdie gewöhnliche Menstruation die Zeichen der n a s a 1 e n Dysmenorrhoegetragen hat (Schmerzen überdauern den Bluteintritt), oder in denendie gewöhnliche Menstruation nahezu oder gänzlich schmerzlosverlaufen ist, wo also erst die Summation der in der Schwanger-schaft aufgespeicherten menstruellen nasalen Veränderungen denSchwellenwerth zur Schmerzerzeugung erreichen Hess.

Die zweite Serie von 33 Fällen hat das Symptom desechtenWehenschmerzes gar nicht enthalten. Sie rec-rutirt sich lediglichaus solchen Frauen, die bei der Menstruation keinerlei Zeichenvon nasaler Dysmenorrhoe aufweisen (mechanische Dysmenorrhoeist für unsere Frage ohne Belang). Es durfte auch nach unsererTheorie unter diesen Fällen kein einziger sein, wo eine nach-weislich nasale Dysmenorrhoe besteht und doch derechte Wehen-schmerz fehlt. Auf andere Geburtsschmerzen als denechtenWehenschmerz hat die Cocainisirung der Hase keinen Einfluss.

Der echte Wehenschmerz zeigt sich also als eineSummation des nasal-dysmenorrhoischen. Er kann vonderselben Stelle der Hase aus durch Cocainisirung aufgehobenwerden wie der letztere. Er ist das Schiboleth, das denGeburtsvorgang als eine nur umgeformte Menstruation erkennenlässt. Wir haben schon auf die Veränderungen der Hase hinge-wiesen, mit denen der Geburtsvorgang einsetzt: Das Auftretenvon Schwellungen an den Genitalstellen, die Zunahme der Be-riihrungsempfindlichkeit daselbst, die Heigung zur Blutung autSondenberührung und last not least das Erscheinen von Cya-nose an jenen Oertlichkeiten. Alle diese Veränderungen habenden Charakter der menstruellen. Wo sie erscheinen, da kannman sicher sein, dass man es mit einem Menstruationsvorgang zuthun habe.

Wenn aber wirklich die Geburt durch einen Menstruations-vorgang eingeleitet wird, so wird man auch billig fordern können,dass der Termin des Wehenbeginnes (denn dieser und nicht der par-tus selbst entspricht dem Menstruationsanfang) von dem Beginn