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sind die Menses in genau 28 tägigem Intervall erschienen, selten einenTag später. Dauer 6—8 Tage, ziemlich reichlich. Niemals Schmerzendabei. IVeben seit vorgestern Nacht; seit heute früh 3 Uhr stärker.Muttermund jetzt, handtellergross. Blase steht. IVeben alle paar Minu-ten. Nase, die nach Angabe der Patientin seit 8 Tagen durch starkeVerstopfung die Athmung behindert hat, etwas cyanotisch; links stärkergeschwollen als rechts und dort auch mehr blaurotli. Empfindlichkeitauf Sondenberührung mässig. IVehensclimerz vom Kreuz zum Bauch.Die Kreuzschmerzen dauern länger als die IVehe.
IVehen: 12-10, 12-13, 12-15, 12-18, Kreuz- und Bauchschmerzen.
12-19 Cocainis irung beider Nasenhälften, wobei es aus der lin-ken Nasenseite blutet.
12-21 unverändert.
12-23 Kreuzschmerz endigt mit der IVehe, während er vorher biszur nächsten IVehe anhielt.
12-20 dasselbe.
12-30 zweite Cocainisirung.
12-33 Wehe, fast keine Bauchschmerzen mehr.
12-38 Wehe, Schmerz vom Kreuz zum Bauch hat ganz aufge-hört; Patientin, die vorher geklagt hatte, verzieht kaum das Gesicht.
12-50, 12-55 dito.
1-00 nur ein wenig Schmerz an der Symphyse.
1-1-2, 1-22, 1-27, 1-34 dasselbe. Keine Kreuzschmerzen.
Versuch wird abgebrochen. Die Wehenpausen sind seit der zwei-ten Cocainisirung merklich grösser. Die IVehen selbst dauern wie vor-her 1 / 3 — 3 / 4 Minute. Die Cocainwirkung erstreckt sich hier über eineStunde.
Aus allen bisher beschriebenen 27 Fällen gebtganz unzweifelhaft hervor, dass es gelungen ist, durchCocainisirung der beiden unteren Nasen-Muscheln undbeider Tubercula septi den typischen vom Kreuz inbeide Bauchseiten ausstrahlenden, die Wehe beglei-tenden Schmerz zu beseitigen, oder doch auf ein Mi-nimum zu reduciren. Die Nasencocainisirung braucht zu dieserWirkung Zeit. Es vergehen stets mehrere Minuten (meist zwischen6 und 10 Minuten) bis die erste Beeinflussung deutlich wird; häufigaber dauert es fast zwanzig Minuten und bedarf eines mehrmaligenBestreichens der Nasenstellen mit 20°/ 0 Cocainlösung, bis derEffect vollkommen ist. Es ist intra partum eben viel schwererdie Nase anästhetisch zu machen, als etwa bei einem gewöhnlichendysmenorrhoischen Anfall.