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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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Bevor wir für diese wichtige und entscheidende Thatsachedie klinischen Belege beibringen, wollen wir ausdrücklich hervor-heben, dass es sich nur um Beseitigung destypischen Wehen-schmerzes, d. h. also eines gewissen Antheiles der beim Geburts-act entstehenden schmerzhaften Sensationen handelt. Gerade dieserAntheil ist es, welcher mit dem dysmenorrhoischen Schmerz eineunverkennbare Aehnlichkeit besitzt. Wie dieser, setzt er ge-wöhnlich im Kreuz ein und strahlt in die Hypogastrien und oftin die Schenkel aus. Er schwillt auch bei der gewöhnlichen Dys-menorrhoe krampfartig an und ah. Bei der Geburt tritt er mitjeder Wehe auf oder er verstärkt sich mit derselben. Er ist amreinsten in der Eröffnungsperiode zu beobachten.

Vergesellschaftet ist der erwähnte Complex fast immer miteinem mehr oder weniger empfindlichen Druck oder Schmerz imBauch in der Gegend über der Symphyse, der mit jeder Wehe indie Erscheinung tritt. Ab und zu, besonders beim Tiefertreten deskindlichen Kopfes kommt auch noch ein Schmerz am Steissbeinzum Vorschein. Dieses Druckgefühl über der Symphyseund der Steissbeinschmerz lassen sich niemals vonder Nase aus beeinflussen. Ihnen liegen rein mechanische, inloco gegebene Ursachen zu Grunde. Sie erscheinen also auch da,wo von einem typischen Wehenschmerz (Kreuz- und Bauch-schmerz) überhaupt keine Andeutung vorhanden ist. Diese undselbstverständlich auch alle anderweitigen rein mechanisch be-dingten Schmerzen (z. B. bei Beckenenge, rigiden Weichtheilen,peritonealen Adhäsionen etc.) sind der nasalen Einwirkung völligunzugänglich.

Ganz ebenso unzugänglich sind die rein hysterischen Schmerz-anfälle, welche gelegentlich des Geburtsvorganges auftreten (vgl.Fall 102). und die Schmerzen, welche einer Erkrankung derUterusmuskulatur, dem sogenannten Rheumatismus uteri ihre Ent-stehung verdanken (vgl. S. 85). Alle diese Schmerzen verhaltensich so abweichend von dem, was man bei normaler Geburt alstypischen Wehenschmerz genugsam kennt, dass eine gesondertePathogenese ihnen im Vorhinein von jedem unbefangenen Be-obachter zuerkannt werden muss. Für diese Fälle gilt also unsereneue These ebenfalls nicht.

Nach diesen Vorbemerkungen gebe ich zunächst 27 Ver-suchsprotocolle wieder, die am besten die Rolle der Nase für den

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