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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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sind die Bclimerzen in Kreuz und Baucli heftig. Das Tuberculumsepti sinistrum ist zur Zeit an der Schwellung- nicht betheilig't.

a) Cocainisirung des tuberculum septi dextrum. Die geringenrechtsseitigen Kreuz- und Bauchschmerzen verschwinden zunächst unddarauf auch die Schmerzen im linken Kreuz.

b) der rechten unteren Muschel: Schmerzen im linken Hy-pogastrium sehr vermindert.

c) der linken unteren Muschel: Schmerzen im linken Hy-

pogastrium verschwunden.

Die Hauptschmerzen haben bei dieser Patientin offenbar von derrechten Nasenseite abgehangen.

Daher wohl auch in dem erstem Versuche (17. Februar) dieanfängliche Cocainisirung der linken unteren Muschel nur geringenNachlass der Schmerzen gegeben hat.

Experimenti causa werden nur die rechte untere Muschel unddas rechte tuberculum septi mittelst Trichloressigsäure verätzt. Essollte nämlich versucht werden, welche Ausfallserscheinungen dieAetzung lediglich der rechtsseitigen nasalen Genitalstollen in dem dys-menorrhoisclien Symptomencomplex bewirkte.

Am Abend der Aetzung hatte Patientin Schmerzen im linkenHypogastrium und im linken Hinterkopf.

Bei den folgenden Menses hatte Patientin nur noch geringfügigelinksseitige Bauchschmerzen bis zum 25. September, wo sich zumersten Male das Unwohlsein sehr verspätete und mit kurzen ca.3 ständigen, diesmal im ganzen Bauch empfundenen Schmerzen ein-stellte. Die Kreuzschmerzen sind dauernd fortgeblieben. Leider konnteder Cocainversuch damals nicht ausgeführt werden.

Es sind also durch 5 Monate hindurch nach rechtsseitiger Na-senätzung die rechtsseitigen dysmen. Schmerzen ganz und der grössteTheil der linksseitigen Schmerzen geschwunden. Der unvollkomme-nen Behandlung entsprach also ein unvollkommener Erfolg.

Im October 1894 ist darauf nach positivem Cocainversuch dieAetzung der linken unteren Muschel nachgeliolt worden, und die weiterenPerioden sind dann bis zum October 1895 ganz schmerzlos verlaufen.

1 >a erschien ein Kecidiv. Infolge dessen wurde bei der nächstenPeriode am 9. November 1895 der Cocainversuch wiederum ange-stellt. Es handelte sich um stärkere Schmerzen im linken Hypo-gastrium. Dieselben hörten nach Cocainisirung der rechten unte-ren Muschel auf, die also durch Trichloressigsäure verätzt wurde.Der Erfolg ist bis heute ein sehr vollkommener gewesen. Die Perio-den verlaufen völlig schmerzlos.

Für das Kecidiv ist (Inanie die Ursache. Wir werden auf die-ses wichtige Capitel späterhin noch ausführlich zurückkommen müssen.

Icli gebe zunächst noch einige andere Beispiele für den Co-cainversuch, ehe ich durch die Dauererfolge der nasalen Behänd-