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und v durchzuführen. Doppelconsonanz im Auslaut hat der Verfasser,der bessern Orthographie des Mittelalters folgend, nicht angewendet,allein hei k, wegen der Schreibung ck, häutig davon eine Ausnahme ge-macht, so dass man die Wörter bald unter —ck, bald unter —k zusuchen hat. Ich habe nach Analogie der übrigen Consonanten dieVereinfachung zu k festgehalten und danach die in Betracht kommendenWörter alphabetisch eingeordnet. Für die Schreibung der auf Medienoder Spiranten ausgehenden Wörter sind, wie schon im 0 rossenWörterbuche, die aus der mittelniederdeutschen Grammatik bekanntenAuslautsregeln beobachtet worden. Für sc oder sk ist, ausser wodiese Oonsonantenverbindung in- oder auslautend durch Contractionentstanden war, stets sch gesetzt worden. Richtiger wäre vielleichtgewesen, wenigstens auch mit anlautendem scr eine Ausnahme zumachen. Die Scheidung von g und gli ist gleichfalls nicht versuchtworden. Im Inlaut sie zu machen, wäre zur Unterscheidung verschiedenlautender Wörter eigentlich notwendig gewesen. Von den Vocalensind die beiden ö (got. au und o) und die beiden e, resp. ei (as. eund io) nicht getrennt, sondern orthographisch gleich behandelt worden.
Bei der Ansetzung der Artikel ist durchweg die allgemein-niederdeutsche Sprachform, wie die Sprache der Mausen'oder Oster-lingo sie vorn dreizehnten bis sechzehnten Jahrhunderte bot, bevor-zugt worden. Stand die Wahl zwischen mehreren Formen frei, soward die am längsten herrschende und am weitesten verbreitete undmöglichst eine aus der mittleren Zeit vorangestellt. DialektischeFormen hat der Verfasser meist beigefügt, sind von mir jedoch oftwegen Raumersparung im Hauptartikel ausgelassen worden, wennihnen aus dem oben angegebenen Grunde ein eigener Blatz in deralphabetischen Reihenfolge zuteil ward. Solche mundartliche Ab-weichungen, deren Kenntnis aus der mndd. Lautlehre vorausgesetztwerden konnte, wie z. B. wenn n statt 6 (mhd. uo), i statt e (mhd.ie) und a statt o in offener Silbe steht, sind nicht immer verzeichnetworden. Seltenere Nebenformen sind hinter die gewöhnlicherenFormen und in Klammer gesetzt. Steht aber die erste Form einesArtikels in Klammer, so ist diese als gemein-niederdeutsch anzusetzen,nur nicht zu belegen.
In der Bezeichnung der Vokallänge ist Liibben im grossenWörterbuche dem Vorschlage von Jacob Grimm, Grammatik I 3 , 252,gefolgt, sich derselben nur in geschlossenen Silben und vor Consonant-verbindung in offenen Silben zu bedienen. Im Handwörterbuche ister für e von dieser Regel abgewichen und hat jedes lange e, auchin offener Silbe, mit Circumflex oder Dach versehen. Darin hat errecht gethan. Es ist zu bedauern, dass er nicht weiter gegangenund dasselbe Verfahren ebenfalls bei den übrigen Vocalen odermindestens bei a und o angewandt hat. Denn die kurzen und langenVocale sind im Niederdeutschen, wie noch im modernen, so schon immittelalterlichen nicht.bloss quantitativ, sondern auch qualitativ ver-schieden. Ich habe ein paar Male auch in offener Silbe die langen