3, 458 : o- pàinne y avoit nulle espasse de tires que ..ib. 6, 141 :
a painnes voloit parler a nullui\ ib. 4, 278: a painnes osoit nuis appa-roir a le deffense. — Eine Kontamination zweier Ausdrucksweisenliegt vor in den Stellen, wo neben a paine noch die Negation negesetzt ist, die dann in der Regel eins der halbnegativen Wörterim Gefolge hat; vgl. Froiss. Chron. 4, 230: a painnes ne sepooit nuisapparoir ; ib. 4, 291: a painnes ne se osoit nuis amonstrer ; ib. 6, 34:et ne demoura a painne ?ie ville ne fortreche, s’elle ne fu trop biengardee, qui ne fust adont toulle robee et courue. Auf diesen Gebrauchvon ne neben a paine hat, wie ich nachgehends fand, schon AToblerGött. Gel. Anz. 1877, 1609 hingewiesen anläßlich der Stelle Bast. 543,zu welcher Og. 7438 zitiert ist. Ein solches Nebeneinander von neund a paine zur Bezeichnung des Begriffes „kaum“ kann man auchannehmen in folgenden zwei Stellen, nur dafs in denselben ne demHauptsatze und a paine dem Nebensatze zugeteilt wäre: Aiol 3990:Onques dieus ne fist home grant ne petit , & le mache trovast en .1 laris ,Quia paine a andeus mains le remuïst ; Eneas 5339: Ne puet estre, kiiluec chiet, Que a grant peine s’en reliet. Der erste der beiden Sätzefreilich erlaubt noch eine andere Auffassung: das que könnte die-selbe Funktion haben wie in der Stelle der Bearb. von Karls ReiseS. 53: il n’y a a sa court homme, chevalier ou autre que, s’il avoitdeux haulbers vestus l'un sur l'autre . . ., si le pourfenderoie je toutpar my des le chief en aval jusques en l’eschine', hier nimmt si denmit que begonnenen, durch einen Zwischensatz unterbrochenen Satzwieder auf, und que läfst sich übersetzen mit „ohne dafs“. Diesesque verknüpft einen negativen Satz mit einem positiven derart, dafsvon dem Vorstellungsinhalte des ersteren ausgesagt werden soll,er existiere nicht, ohne dafs die Aussage des zweiten Giltigkeithätte. Durch que werden zwei in dem eben bezeichneten Verhält-nis zu einander stehende Sätze in ein hypotaktisches Gefüge ge-bracht wie durch si in ein parataktisches, durch si, wie wir esfinden in Karls Reise 454: Li reis Hugue li Forz nen ai nul bacheierDe tute sa maisniee, tant seit forz et membrez, Ait vestid dous halberse dous helmes fermez, Si seit sur un destrier curant e sujurnet, Li reisme prest s’espee al puin d’or adubet , Si ferrai sur les helmes u ilierent plus cler, Trencherai les halbers e les helmes gemez, Le feltreavoec la sele del destrier sujurnet', Aiol 4957: fa nes revera mais, siert irés. In solchen Fällen ist si zu übersetzen mit „ohne dafs“,und es ist identisch mit jenem si, dem man gewöhnlich die Be-deutung „bis, bevor“ beilegt; letztere pafst aber nur für eine ge-wisse Art von Fällen, wie sie bisher ausschliefslich ins Auge gefafstwurde, so oft jenes si Besprechung fand. Völlig abzusehen ist vondem Zeitfolgeverhältnis der beiden durch si verknüpften Sätze, wiees EGefsner Z. f. r. Ph. II, 574 f. — für die von ihm betrachtetenFälle allerdings mit Recht — bestimmt, wenn er sagt, dafs es sichum ein (in dem jz-Satze angedeutetes) Faktum handelt, welchesvor einem anderen (in dem negativen Satze ausgesprochenen) ein-tritt. Man betrachte nur Aiol 4957, wo das Zeitfolgeverhältnis das