THESEN.
I. Die Quelle des altfranzösischen Gedichtes vom Streitzwischen Seele und- Leib ist in der altenglischen Litteratur zusuchen, während es selbst die Quelle der Visio Philiberti ist.
II. Unter den Chaucer zugeschriebenen kleineren Dichtungenist eine ganze Anzahl, für die man diesen Dichter auf ziemlichprekäre Gründe hin als Verfasser in Anspruch genommen hat.
III. Span, sima „Höhle, Grube“ hat nichts mit xvfia odersimus zu thun, sondern ist das mit Imäle gesprochene gleich-bedeutende arab. säma(h).
IV. In altfranzösischen Sätzen wie „Ja nes revera mais, si ertirés“ (Aiol 4957) liegt eine Ellipse vor, so gut wie z. B. in demSatze aus Schillers Teil: „Denn niemals kehrt’ er heim, er bracht’euch etwas.“
V. Neufrz. dorénavant geht auf d’ores en avant, nicht aufd’or en avant zurück.
VI. Die französischen Doppelrelativsatzgefüge sind noch nichtbefriedigend erklärt.
Universitätsbibliotne*Düsseldorf9 . Bibi. Romanistik