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Zur subjektlosen Konstruktion im Altfranzoesischen
Entstehung
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Car u il n'a pas la hautece U la biaulê u la rikece U la valour qu'ilcouvenroit Celui qui si haut avenroit; Rou I, S. 229: avait en .1.cosfre iouz les alornemenz quil couvenoit a moniage ; Disc, clergie 165 :moult de choses qu'il y convient. Wie diese Beispiele zeigen, stehtim subjektlosen Relativsatze in der Regel das unbestimmte il\selten fehlt es in solchem Falle, vgl. Ch. II esp. 8943: et la roitieert apoiie Iluec, mout bien apareillie De reube ca esté convient.

Nach dem bisher über den Gebrauch von convient Bemerktenliegt kein Grund vor, den Akkusativ batel zu ändern in Rou II,1917 : En Sume aveit une isle, kar l'eue entur cureit, Ki i voleit entrer,batel y cuveneit. Auch in Rol. 192: il nus i cuvient guarde wirdman subjektlose Konstruktion anzunehmen, also in guarde einenAkkusativ zu erkennen haben und nicht, wie Horning BöhmersRom. Stud. IV, 239 will, ein nachgestelltes Subjekt.

Gegenüber der eben aufgezeigten subjektlosen Konstruktionvon convenirgeziemend, nötig sein ist der jedenfalls frühere undursprüngliche Gebrauch der, dafs es auf ein Subjekt bezogen wird.Vgl. Oxf. Ps. 64, I : Tei cuvient canz, Deus; Erec 3322: A vostrebiauté covandroit Granz enors et granz seignorie ; Yvain 1886: Nestriens quele ne li acroie, Qui covaingne a lui acesmer ; Rou III, 7773:E il out armes e ator Qui conveneit a tel seignor; Ch. II esp. 11595 sDe dire ce ki li convint. Freilich findet man in den Stellen au :Yvain und Rou zu qui die Variante qu'il, so dafs man dieses quials ein qui\f] erklären kann, was indes nicht nötig ist. DasselbeNebeneinander von qui und qdil ist auch sonst anzutreffen, vgl. imNeufranz, ce qui en est und ce quil en est. Unverkennbar ist dieBeziehung von convenir auf ein Relativum als Subjekt in Ben. Chron.41027: Les mors qui a ce aparlienent E qui a empereriz covienent(vgl. hiermit den subjektlosen Gebrauch in Ch. II esp. 3923 : Deboines meurs ke il convient A feme)', ib. 13799: De tot iceo lendoc-trinoent Que il saveient et quidoent Qui tinques plus li coveneit, wo einDoppelrelativsätz vorliegt, der nach den unter IV, 4 zu findendenAusführungen zu verstehen ist.

Ganz falsch ist, was das Verhältnis der beiden Konstruktionenvon convenir zu einander betrifft, die Ansicht AHaases, Syntakt.Unters. S. 68, der davon redet, dafs convient bei Villehardouin undJoinvillenoch nie persönliche Konstruktion aufweise und auchsonst die alte Sprache die Sache, welche geziemend bezw. nötigist, niemals im Nominativ, sondern stets im Akkusativ zeige. Dieoben angezogenen Stellen lehren, dafs gerade während der Blüte-zeit der altfranz. Litteratur diepersönliche Konstruktion vonconvenir durchaus üblich war. In den späteren Jahrhunderten frei-lich herrscht die subjektlose Konstruktion vor; noch im 15. Jahrh.findet man sie, so Prosa-Cligés 299, 30: il y convient deux chevaliersfermes et biens asseürès. Seitdem verschwindet convient in dieserKonstruktion, um il faut Platz zu machen, welches (vgl. II, 4) schonsänger als ein Jahrhundert gleichzeitig mit ihm in derselben Kon-ltruktion gebraucht worden war. Seine zusammengesetzten Zeiten