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11. Kapitel.
großen Schamanen Kakn in Sitka bei, wenn auch einzelne Punktederselben uns unverständlich geblieben sind:
In Sitka lebte einst ein Indianer, der zwei Weiber hatte,von denen die jüngere jedoch in einen anderen Alaun verliebtwar. Sie trachtete nun darnach, ihren Gatten aus dem Wegezu räumen, und steckte ihm deshalb zwei Ringe, die aus denSehnen der Fischotter gefertigt waren, in die Ohren; dann ließsie ihm durch Kuchtü, welcher im Norden wohnt und die Gestalteines großen Affen hat, in eine Fischotter verwandeln. Kaküertrinkt bei einer Canoefahrt, wird aber von den Fischottern ge-rettet und nach einer Insel geführt, woselbst er sich in die beidenTochter des Häuptlings verliebt, bei dem er Sklavendicnste thunmuß. Eines Tages begegnet er seiner Tante, welche ihm denRat giebt, die Sehnenringe aus den Ohren zu nehmen. Er thntdies und kommt nun zum Bewußtsein seiner traurigen Lage.Vorher war er fröhlich gestimmt, aber jetzt wird er traurig undverlangt nach der Heimat. Da versprechen ihm seine beidenOheime, ihn znrückzuführen, doch solle er sich um nichts kümmern,was während der Reise vor sich gehe. Sie fahren nur zurNachtzeit; einmal jedoch erscheint die Dämmerung, bevor sie dasLand erreicht haben, und ein Sternbild, das einem Fische gleicht,erscheint am Himmel. Die Gefährten stimmen den Todesgesangan, das Canoe strandet und verwandelt sich in einen Rochen, sicselbst aber springen als Fischottern heraus. Sogleich reißt ihnenKakü die Zungen aus, um durch ihren Besitz die Kraft einesJchta zu erlangen; den Rochen aber bedeckt er mit Tang, damitihn nicht die Raben fressen sollen. Nach Sonnenuntergang er-schienen die Fischottern wieder als Menschen, und auch der Rochenhatte die Gestalt eines Canoes angenommen. So kam Kakü nachSitka, woselbst er sogleich als ein großer Schamane gefeiertwurde. Die eine von seinen Frauen war ihm treu geblieben,die jüngste jedoch hatte einen anderen Mann geheiratet, und wolltenicht an ihn glauben, wiewohl alles Volk zu ihm strömte. EinesTages aber fühlte sie sich so zu ihm hingezogen, daß sie ihmdurch die Rauchöffnung zuschaute. Da ließ sie der Schamanemitten in den Wohnraum hernnterfallen, worüber sie sich so sehrschämte, daß sie sich selber das Leben nahm.
Bei der Erkrankung eines Schamanen fasten seine Verwandten