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Fischfang, Jagd und Handel.
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einer wollenen Decke, die das direkte Tageslicht abhält und da-durch ebensowohl einen Blick in die schwach erleuchtete.Tiefe er-möglicht, als auch den Fischen die drohende Gefahr verbirgt, undregungslos erwartet er mit dem in das Wasser gesenkten Fisch-speer die herannahenden Forellen, um sie mit schnellem undsicherem Stoße aufzuspicßen. Der zu diesem Fange benutzte Speerhat eine kurze mittlere Spitze von Eisen und zwei längere seit-liche Zinken aus Holz, deren jede mit einem nach innen gerichteteneisernen Nagel versehen ist. Diese Zinken weichen nun beim Stoßeelastisch auseinander, wobei sich die schräge eingesetzten Nägel demFische in die Seiten drücken.
Ende Februar erscheint in den Flüssen des Tschilkat-Gebietesein kleiner, zu den Stinten gehöriger Fisch, Uralsiolitlr^s pnoi-lrons dir., der von den Eingeborenen „88NA", von den Eng-ländern und Amerikanern ,,8ma11ti8ir" genannt wird. Da zudieser Zeit der Wintervorrat sich schon seinem Ende zuzuneigenpflegt, wird die Ankunft des Ssag freudig begrüßt und jungund alt beeilt sich, den schmackhaften Fisch während der kurzenDauer des Aufstieges zu fangen. Der Ertrag dieses Fanges,der nicht allzu reichlich ausfällt, ist jedoch nur für den augen-blicklichen Gebrauch bestimmt. Zwei Monate später dagegen,Ende April bis Mitte Mai, erscheint derselbe Fisch in viel grö-ßeren Scharen; auch sind die Individuen dann stärker undfetter. Jetzt wird der Fang im großen betrieben, teils mitReusen und Haken, die den beim Lachssange gebrauchten ähnlichsind, nur entsprechend enger und dünner konstruiert werden, teilsmit Handnetzen, welche während des Winters von den Frauenaus Tiersehnen angefertigt worden sind. Die gefangenen Fischewerden behufs der Oelgewinnung in Canoes geworfen, welcheman halb im Sande vergräbt und noch durch Pfosten sichert,die an beiden Längsseiten eingeschlagen und durch quer über dasCanoe gespannte Stricke straff angezogen werden. Danebenwerden in einem starken Holzfener Steine von Faust- bis Kopf-größe erhitzt, welche man dann mittelst einer Holzzange in diemit Wasser und Fischen gefüllten Canoes legt. Das Wassergerät bald ins Sieden, und indem man beständig erhitzte Steinezufügt, wird es einige Stunden lang kochend erhalten. Die ab-gekühlten Steine werden mit einer meist siebartig durchlöcherten
Krause, Tliukit-Jndianer. 12