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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
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Dörfer, Häuser und Bewohner.

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Angun; hier war das dreieckige Giebelfeld erhöht und mit buntenhalberloschenen Erdfarben bemalt. Auch Langsdorfs erwähntdergleichen Bemalungen des Giebels.

Besondere Festhüuser, gleich den Kaschimen ') der nördlichenIndianer, sollen nach dem Zeugnis von Erman und Holmbergauch bei den Tlinkit existiert haben. Im Inneren eines solchenGebäudes, das zu festlichen Versammlungen, zur Unterbringungund Bewirtung von Fremden, außerdem zu häuslichen Arbeiten,die einen größeren Raum erforderten, dienen sollte, bemerkte

Holzfigur in einem Hause iu Klokwau. Nach eiucr Photographie.

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Erman in Manneshöhe über den gewöhnlichen Schlafstellen nocheine zweite Reihe von Abschlägen, die denselben Zwecken diente^).

Malaspina sah bei den Jakutats einen von Pfählen begrenztenRaum, ili dessen Innerem bemalte Säulen standen, und der, wieer zu verstehen glaubte, durch eine darüber ausgebreitete gewebteDecke in ein großes Festhaus umgewandelt wurde.

In kleineren Häusern fallen mitunter die inneren Abteilungen

*) Das Wort soll von der Benennung der Festhänser in Kadjak stammen.

(Erman, Zeitschr. f. Ethn. II, 315.)

2) Erman, Zeitschr. f. Ethn. II, 318.

Krause, Tlinkit-Zndiaiier.

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