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4. Kapitol.
an langer eiserner Kette, welche in der Dachfirste befestigt ist,ein großer eiserner Kessel, das gemeinsame Kochgeschirr der Haus-bewohner. Die alte Methode des Kochens in hölzernen Ge-schirren mittelst erhitzter Steine ist längst aufgegeben worden. —Groteske Holzschnitzereien finden sich öfters in den Ecken desWohnraumes und zu den Seiten der Thür.
Holzschnitzerei an dem Wandbrctte im Inner» eines Hanfes in Klokwan. Nacheiner Photographie.
Ans dem Gebälk liegen die Jagd- und Fischercigerüte herum,Flinteu, Ruder, Lachsspeere, Schueeschuhe u. drgl. Fast in jedemHause ist ein besonderer Raum für ein Dampfbad vorhanden,der jedoch nur so groß ist, daß eine liegende Person gerade Platzdarin hat. Der Dampf wird erzeugt, indem man erhitzte Steinemit Wasser begießt.
Von dem eben beschriebenen allgemeinen Typus eines Haus-baues finden sich hier und da einige Abweichungen, die zumTeil in äußeren Verzierungen oder in der mehr oder wenigerguten Ausführung des Baues beruhen, zum Teil aber auch aufdeu Einfluß der Weißen zurückzuführen sind. Nicht immer istder Grundriß des Hauses rein quadratisch, doch pflegt der Längen-unterschied der Seiten niemals bedeutend zu sein. Eine abweichendeGiebelbildung sahen wir bei einen: alten Hause der Chutsiuus in