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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
Entstehung
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Das Volk der Tlinkit.

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durch „Khawhakhanischthün oder Koch'anthän wiedergiebt, dasseinen Hauptsitz in Klokwan, dem größten Dorfe der Tschilkats,hat. Nach Wcniaminow wohnte der Tschilkat-Kagvntän früherin der Nähe des Vorgebirges Ledjanow, in einem Kaknüu ge-nannten Ort, der wahrscheinlich mit dem jetzigen Gaudökan derHunas zu identifizieren sein dürfte. Der gegenwärtige Häuptlingdes Kagontän-Geschlechts in Klokwan, der alte Tschartritsch, be-hauptete jedoch, daß seine Vorfahren ans Sitka herüber gekommenwären. — Der großen Zahl seiner Mitglieder wegen zerfälltder Kagontän, wie Weniaminow angiebt, in mehrere Unter-abteilungen, als welche er nennt:irnt8otiitännniiiiAnittaniruirittom (ümirsttän)irnuuittnuIvo1rn1voiianttnn.

Den Namen Kauakanittan erklärt Welliaminow ans ümunirnuaufflackerndes Feuer, üil Hütte und tan Bewohner, als „Be-wohner des Hanfes, welche das Feuer anzünden. Nach Lütkesollte Ironirirontnn oder iroirvoutmu Soldat bedeuten*).

Zum Vergleich gebe ich noch die von Weniaminow aufge-führten Namen der Niederlassungen und Bevölkerungszahlen.

Folgende 16 Ortschaften werden voll ihm aufgezählt ^):

1. Jakntat

2. Lima oder Akwe

mit

150 Seelen j200 ., <

i — Jakütat-kon.

3. Kaknüu am Vorge-birge Ledjanow

200

— wahrscheinlich

4. Tschilkat

200

Hüna-kon.— Tschilkät-kon.

5. Akn

100

„

— Ak-kon.

6. Sitka

750

„

— Schitka-kon.

7. Taku

150

— Taku-kön.

8. Knznv

„

300

„

— Chüts-ta-kon.

9. Kekn

„

200

— Kskch-kon.

10. Kuju

„

150

„

— Küju-kön.

0 Lütke 1. o. S. 198; vgl. auch Lisiansky S. 242.2) Weniaminow I. o. S. 29 bis 30.

Krause, Tlinkit-Jndianer.

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