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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
Entstehung
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Die Heimat der Tlinkit.

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über 1 Meter dick und 50 Meter hoch, sind nicht selten. Einvon uns gemessener Baum hatte noch in einer Höhe von 2 Meterüber dem Boden einen Umfang von 5,82 Meter. Solche Stämmewerden, wenn sie gerade gewachsen sind, von den Eingeborenenzu Canoes oder auch zu den starken Pfosten und Bohlen ihrerHauser verarbeitet. Die Hemlock-Tanne erreicht nie die Dimen-sionen der Sitka-Fichte, nur ausnahmsweise wurde der Umfangeines Stammes in einer Höhe von 2 Meter über dem Erdbodenzu 4,34 Meter gemessen; ihr Holz ist wenig brauchbar. — Anunfruchtbaren, sumpfigen oder den Seewinden sehr ausgesetztenStellen findet man kleine Bestände einer Kiefer (Uinns oonborta,DonZI.), und ans der Höhe in der Nähe der Baumgrenze wirddie gewöhnliche Tsnga durch eine andere Art ("IsnZg, Unbbo-Iiinna, LnZsIni.) ersetzt. Noch höher hinauf als diese geht GebisssnbalpinL binA-olm., ein schöner, mäßig hoher Baum, der andie kanadische Balsamtanne erinnert; in großen Blasen unter derglatten Rinde liefert er ein Harz, das ganz mit Kanada-Balsamübereinstimmt. An der Seeküste kommt er nur hier und da inkleinen Gruppen vor, während er jenseits der Pässe ein häufigerWaldbanm ist. Die sogenannte rote Ccder, Rllnjn AlZaiitonMibt.,ist zerstreut oder in kleinen Gruppen fast überall auf den Inselnzu finden, aber erst weiter südlich aus den Königin Charlotte-Inselnerreicht dieser schöne und nützliche Baum seine vollkommensteAusbildung. Auch die gelbe Ceder (Lllg-maoo^parm iintlinon-sis Immln), die vereinzelt bei Sitka angetroffen wird und einausgezeichnetes Werkholz liefert, gehört mehr dem südlichen Teiledes Gebietes an.

Diese beiden Bäume werden häufig mit einander verwechselt,sodaß man aus den Angaben nicht immer leicht ersehen kann,welcher Bäum gemeint ist. Als besonderen Vorzug des Cedern-holzes rühmt man, daß es leicht und dabei dicht und dauerhaftsei. Der starke, aromatische Geruch desselben soll gegen Mottenund andere schädliche Insekten schützen. Ehemals wurde das Holzauch nach China exportiert und dort von den Chinesen unterdem Namen Campherholz zu Koffern verarbeitet, die wegen dieserEigenschaft sehr geschätzt wurden. Auch vom Bohrwnrm, Rsrscio,soll das Cedernholz nicht angegriffen werden. So fand Davidson,daß die aus Cedernholz gefertigten Teile eines Schiffes, das vor