Zu Heinrich's V. Romzug im Jahre 1111. Z75
über die Ereignisse bis zum 13. April^). Mit: Xbbiiic izitur in Howauaseolesia seunäula üissensionum st seisinatuin oriri eosxsrnnt endigt dieserZusammenhang (88. VII, 778—782).
Auch die llistoria Nsäiolansnsis des Laudulsus de S. Paulo, e. 26,bringt die Ereignisse vom 12. und 13. Februar, in einem Heinrich V. günstigenSinne, vor. Nach dem Eingang: Rsurieus .. . Roms in seelssia saneti Rstriäisenltiatus 3") gtstit ante Rasealsm xapam, sxpsotan8 ooronam inpsrnncli,gnemaclmoclum xromissum tusrat sibi. 8st guia ipsam soronam sibi «tarsäistnllt ip8S papa, ipsins rsgis iram bsnsit, st 86 snosgns oaräinalso, gnonon po8eebat sivs volsbant, cluci vielit (die Gefangennahme ist hier als dieFolge des Nichtvollzuges der Krönung angeführt). Llino stragss mnlta ersvil.Ilnmanornm namgus turbo, nt suuni papam 8nosgns oarctinnls8 liberalst,armata enenrrit. blt papa eum earclivalikuo in oubtoclia Neotbonioorum statis,rsx äisealtintuZ in alrium soelssis saneti kstri venit, Ibigns egnum lero-oi8simnm N8esnäit, et nt erat uucli8 psclibu8, in ip8v impstu ibi eguitanclo,ip 808 marmorso8 grsclu8 scols8is oanoti Rstri elsocsnstit st, prout acl aurs8mss8 pervsnit, cum laneea una guingus äs Romani8 oeciclit^^) — folgt dieErwähnung des Todes — mor8 amariomwa bominibu8 cliliZsutibus eivitntsmNsäiolansn8ium et ecelssiam — des Otto, blsäiolansnsm vieseomss — eummultia pugnatoribu8 rsgi8, ohne die weiteren Beifügungen, die Petrus in derChronik von Monte Cassino der Sache noch verleiht^). Das Weitere erscheintdann sehr undeutlich verwischt: 8scl regia t'aeultN8 st mults, reiigiooorum prin-oipum pruäsntia ita plseicls st bsnigns bans psrturbationsm plaeavit guoäaltera «lis^) in loco 8anoto, 8eilicst in eeelssia sancti ketri, zulsm kasealispapa 8seunelu8 eum caräinalibu8 st spi8eopi8 esteri8gus viri8 in rsligionsmbabitio, ipbum regem llsnrieum 8olsmpniter eoronavit st in impsratoremexaltavit, st eum ip8v exaltato st bsneäicto eorpu8 st oanguioem Obrioti allaltaro 8Lncti Rstri eomunieavit (88. XX, 31).
Auch ein Brief des mehrfach in den hier mitgetheilten Zeugnissen er-wähnten Bischofs Johannes von Tusculum — agsim viesb äomini ka8ebali8vineti lls8u 6bri8ti — an den Bischof Richard von Alba berichtet über dieEreignisse zuerst des 9. Februar: 6um Henrieu8 Nsutonieorum rsx 8utriumxsrvsni88St, Isgato8 guomlam Romam äirsxit, gui surejuranäo Lrmaveruntclomni papas Ra8ebali8 Iegat 08 8eeurs clueers st regem ip8um 8aeramsntoürmars, omnsm seels8iarum inv68tituram psnitub abäiears, ob8iÜ68 stiam
29) Eingeschoben ist nach der Bemerkung der kiolatio, daß die Verhandlungen zwischenKönig und Papst nicht vorwärts schreiten wollten, der Satz: Vicksns itagus (so. Heinrich V.)sidi svsnisss guock von putabat, eospit sursfrlraucko ürniars, ^uock nisi pontiksx
alias intsrllssrst alias nisinbris <lotrui,oarot. Lock snna llsstsrs in boo pontiüssinininiins passet —, woraus die Rolatio ausgenommen ist, wieder mit Einsetzung von iin-psrator und von et patrisiaturu nach regne,M et iinxsriuin, mit ttmänderung der directen,n indirecte Rede, zuerst einmal auch umgedreht lvergl. auch Gernandt's, Die erste RomsahrtHeinrich V., Heidelberger Dissert-, 1880 — 68 n. 1 —, Vergleichung des Textes des Petrusmit Nr. 81), endlich ganz am Ende noch mit Einsetzung der Wittheilung: Lningns all vostiasvonlraationsin vsnisset, partsin ipss (so. Paschalis II.) aosipisns, ^»artsnr iinxsratori
6tiristi st vsi, qnisnnagns pastnin istncl clirnnipsrs tsinptavsrit.
M) Diese eigenthümliche, ganz vereinzelte Behauptung entstand Wohl dadurch, daßHeinrich V. gleich nachher in den Kampf des Frühmorgens des 18. Februar, weil im Schlafegestört, hier clisoaltiatns eingreift.
31) Gernandt, I. s., macht, 58, auf das höchst Unwahrscheinliche dieser „anekdoten-haften" Erzählung aufmerksam, daß der König frühmorgens halb angekleidet in dieSt. Peters-Kirche gekommen, daß er — „ein sehr beliebtes Sagenmotiv" — aus dem in derVorhalle bestiegenen Roß die Treppe hinabgestürmt sei. Giesebrecht, III, 828, nahm zwardiese einzelnen Dinge in seine Darstellung auf.
82) Auch hier will Gernandt, 58 u. 54, Alles für „unglaubwürdige Legende" halten.Petrus, I. v. 38, läßt nämlich Otto als Opfer seiner Hingebung für Heinrich V. sterben:pro irapsrators SS all orten, obicisns. S,P,,,IN suunr ooiitraäiclit, und weiß vom gräß-lichen Ende des Tapfern zu erzählen: nss mora, a Uornanis saptus st in llrbsur i„-
liotas^s. *L.*,"?8a). Doch vergl. das'ob. S? 182 in u. 50 Gesagte. Allerdings läßt sich sagen,daß es auffallen kann, wie der so gern ausschmückende Mailänder Erzähler sich bas ent-gehen ließ.
88) So rückt Landulf den Vorgang vom 18 . April hart an den 13. Februar.